Eine nähere Betrachtung meiner Freunde

Ich dachte lange Zeit ich hätte einige gute Freunde, doch bei den meisten hat es sich leider um falsche Freunde gehandelt, was ich viel zu spät bemerkte. In dieser Zeit verhielt ich mich auch manches mal mies und habe dadurch eine ganz liebe Person als Freundin verloren, was ich bis heute bedauere, da sie mir immer sehr wichtig war. Doch daran ist nichts mehr zu ändern…

Schade daran ist nur, dass ich Zeit mit Menschen verbracht habe, denen ich vertraute und Dich mich nur benutzt habe. Doch es gab auch Menschen, die es zwar ernst meinten, aber mich durch ihren Charakter sehr zu meinem Nachteil verändert haben – doch auch das habe ich erst sehr spät bemerkt.

Es gab aber auch sehr sehr liebe Freunde, zu denen ich mittlerweile keinen Kontakt mehr habe. Bei einigen, weil man sich einfach auseinander gelebt hat, bei anderen weil sie verzogen sind (was ich besonders bei einem heutigen Aachener sehr schade finde, da ich ihn öfter mal vermisse) und bei einer Person, weil sie mich als schlechte Mutter darstellte und da bedauere ich es auch nicht im geringsten, dass es zu ihr keinen Kontakt mehr geben wird…

Ich habe zwar zu meinen Freunden, die ich schon lange kenne keinen realen Kontakt (zu einigen auch gar keinen Kontakt mehr), aber zu ein paar virtuellen Kontakt, wobei ich speziell bei meinem Aachener hoffe, dass wir uns auch noch mal sehen werden, wenn er mal wieder für besuche in der Stadt ist, aber es gibt auch einige liebe Menschen, die ich trotzdem noch als meine Freunde betrachte und die immer einen Platz in meinem ♥ haben werden und dazu gehören unter anderem mein Aachener, ein heutiger Spanier, mein „großer Bruder“, der zwei Tage vor mir Geburtstag hat (und mit dem mich eine besondere Geschichte verbindet), ein ganz lieber ehemaliger Klassenkamerad aus der Grundschule , ein „Verrückter“ mit dem ich auf einer Jugendfahrt war, ein „Teddy Bär“, meine „Fuzy“ und die Tochter einer ehemaligen Arbeitskollegin.

Bei einigen finde es schade, dass wir keinen (oder nur noch virtuellen) Kontakt haben, bei anderen bin ich dankbar dafür, weil sie sich kaum weiter entwickelt haben oder wir mittlerweile zu unterschiedlich geworden sind…

Und dann gibt es noch meine „neuen“ Freunde, die ich über meinem Mann kennenlernen durfte, wobei es auch da falsche Freunde gab, zu denen wir keinen Kontakt mehr haben und dies auch nicht wollen würde, wie dem Mensch, der zeitweise mit meinem Mann zusammen gearbeitet hat. Einer hat sich im Laufe der Zeit sehr zu seinem Nachteil verändert und zu einem brach der Kontakt ab, als wir Eltern wurden.

Zu einem dieser „neuen „ Freunde haben wir noch virtuellen Kontakt, bei einem anderen müssen wir immer vorschlagen etwas zu unternehmen; sonst hören wir nur von ihm, wenn er Hilfe braucht und real haben wir noch zu einer ganz lieben Familie mit drei Kindern Kontakt, wobei ich mich da besser mit der Frau, als mit dem Mann verstehe, was aber nur an den unterschiedlichen Interessen liegt…

Mit ihr führe ich sehr viele Gespräche über die verschiedensten Themen und zwar real, per Telefon und auch mal virtuell und wir reden über alles! Es gibt mehr oder weniger regelmäßige Treffen, es sei denn eins der Kinder oder einer der Erwachsenen ist krank. Es waren auch schon mehrfach Unternehmungen geplant, was aber bisher leider nicht umsetzbar war, da es meistens zu spät für uns war und wir für abends (oder sogar über Nacht) keinen Babysitter haben oder weil es weitere Entfernung gab, die nicht gemeinsam zurück gelegt werden konnten, da die Familie drei Kinder und kein Auto hat… aber es sind bereits umsetzbare Unternehmungen für dieses Jahr geplant, worauf ich mich schon sehr freue…

Sie hat uns auch schon mal angeboten, wenn wir was als Paar unternehmen wollen nach unserem Spatz zu gucken, aber da sie dann nicht nur Augen für ihn hätte, was aber bei ihm nötig ist, habe wir dieses Angebot dankend abgelehnt…

Fazit: Es gab einige Menschen, die mich verarscht haben, einige Menschen zu denen ich den Kontakt verloren habe, einige wenige zu denen ich wieder zumindest real Kontakt habe und eine echte Freundin, die ich noch regelmäßig sehe und doch würde ich behaupten mehrere Freunde zu haben…

 

Und nun zu meinen virtuellen Freunden:

Hier gibt es erstmal ein paar Familienmitglieder, die ich in meiner Freundesliste habe, wenn ich eher belangloses mitteilen möchte oder sie real nicht erreichen kann.

Dann gibt es die liebe Dreifachmama, die ich in meiner Freundesliste habe, wenn wir nicht telefonieren können (zum Beispiel, weil unsere Männer die Telefone blockieren) und wir uns krankheitsbedingt nicht treffen können.Und dann habe ich noch real bekannte Freunde, zu denen ich aber nur noch virtuellen Kontakt habe. Es gibt auch ein paar ehemalige Klassenkameraden in meiner Freundesliste, zwei ehemalige Lehrer, die ich sehr schätze, sowie zwei Menschen mit denen ich mich mehrfach ausgetauscht habe, die ich nur virtuell kenne, die mich aber gerne real kennen lernen möchte, wozu ich mich hier aber nicht äußern werde und eine Menge lieber Menschen mit denen ich mich über ihre Kinder und unseren Sonnenschein austauschen kann, was durch seine Krankheiten sehr beruhigend und oft auch hilfreich ist. Diese Menschen sind wie eine zweite Familie, da man über sich über alles möglich unterhalten und auch mal gemeinsam albern kann. Ich hab Euch lieb Mädels ♥

Dann gibt es da noch eine ganz liebe Mehrfachmama deren Beiträge ich immer wieder gerne lese, da sie von lustig über nachdenklich, zu traurig ist genau auf den Punkt alles umfassen…

Weiterhin habe ich dann noch eine ganz liebe Sylvia in meiner Freundesliste, die ein ganz herzlicher Mensch ist, gerne albert, sich auch nicht lange verkneifen kann mal wieder einen Männerwitz zu machen, aber auch sehr ernst und nachdenklich sein kann und die ich sehr schätze und sehr lieb gewonnen habe ;-).

Und dann ist da noch eine ganz liebe „Katze“, die meine Liebste ist… Mit ihr schreibe ich über alles – egal ob traurig, nachdenklich, erfreulich oder was auch immer und bei sie hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! J

Sowohl mit ihr, als auch mit der Sylvi verstehe ich mich oft auch ganz ohne Worte und bei beiden finde es schade, dass es durch die Entfernung nie zu einem realen Treffen kommen wird, denn darüber würde ich mich sehr freuen… Ich hab Euch lieb meine Süßen ♥♥♥

Und dann gibt es noch ein paar Menschen, mit denen ich mich auch schon mal über meine Vergangenheit unterhalten habe, wozu es aber noch einen separaten Blog geben wird…

Und zuletzt noch eine Gruppe von Menschen mit denen ich versuche mich so weit es mir möglich ist für den Kinderschutz einzusetzen, was durch meine Vergangenheit begründet ist…

Ich möchte meinen Freunden einfach mal sagen: Danke, dass es Euch gibt! Ihr seid so herzliche und liebenswerte Menschen und ich bin froh, dass ich Euch kennen lernen durfte…♥☼♥ 🙂

© S. Stolzenberg

 

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Published in: on 30. Januar 2012 at 01:40  Comments (2)  

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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo Süße,

    aus Deinem Bericht entnehme ich, zwischen den Zeilen gelesen, daß auch Du üble Erfahrungen als Kind gemacht hast. Genau wie ich auch.
    Vielleicht verstehen wir uns deshalb so oft auch ohne Worte.

    Ganz liebe Grüße

    Sylvia

  2. liebe Sabrina
    …du hast mir ein lächeln auf meine lippen gezaubert,es freut mich zu lesen das ich dir so viel bedeute..es beruht auf gegenseitigkeit :)♥♥♥
    ja leider musste ich auch die erfahrungen mit manchen „freunden“
    machen,ganz besonders mit einer freundin,mit der ich die schulbank gedrückt habe und leider seit einem jahr keinen kontakt mehr habe.
    schade ist da,weil sie mich zuletzt ausgenutzt hat,ohne ende…aber warscheinlich vorher schon alles so geplant hat.
    …….ich wünsche dir und deiner familie,das ihr in zukunft mehr glück habt,und alles erreicht was ihr euch wünscht…
    ganz ganz liebe grüsse♥♥♥..deine michikatze :))


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