Meine Lieblingsmenschen

Es gibt da einen Song, den ich unheimlich gerne höre und aus dem folgende Passage stammt:

„Hallo Lieblingsmensch, ein riesen Kompliment dafür, dass Du mich so gut kennst. Bei Dir kann ich ich sein, verträumt und verrückt sein nananananana. Danke Lieblingsmensch, schön, dass wir uns kennen.“

Ich mag diesen Song unheimlich gerne und verbinde ihn auch mit bestimmten Menschen in meinem Leben, aber auch mit Menschen, die nicht mehr zu meinem Leben gehören, es aber taten.

Habt ihr auch solche Lieblingsmenschen? Ich habe sie.

Schon in meiner Kindheit gab es diese Menschen, bei denen es zum Teil auch sehr schade ist, dass sie nicht mehr Teil meines Lebens sind:

An erster Stelle zu nennen ist da meine Mutter, mit der ich immer über alles reden konnte und die für mich nicht nur meine Ma, sondern auch meine Freundin war, was sich mittlerweile, insbesondere seit ich selber Mutter bin, etwas verändert hat, da sie weniger Freundin, als eher wieder Vertrauensperson ist, bei der ich auch gerne mal um Rat frage.

Weiterhin aus meiner Familie ist da mein Opa mütterlicherseits zu nennen, der nach meiner Mama immer meine zweite Bezugsperson war. Er verstand mich und hat mir viele Werte vorgelebt, die ich heute versuche unseren Sohn weiter zu vermitteln.

Da gab es zum Beispiel in der Grundschule einen Klassenkameraden mit dem ich unheimlich viel unternommen und verdammt oft in einem Fluss in unserer Nähe gestanden habe, der mich blind verstand und bei dem es oft gar keiner Worte bedurfte. Aber da gab es auch meinen „Bruder“, der gar nicht mit mir blutsverwandt war, 2 Tage älter als ich ist und mit mir vertauscht wurde. Er ist mittlerweile mit meinem Mann in derselben Umschulung, hat sich aber leider sehr verändert.

Dann gab es da meine „Joe“, die scheinbar eine Seelenverwandte war und mit der ich mich ohne Worte verständigen konnte. Leider habe ich dann Kontakt zu falschen „Freunden“ gehabt, die einen sehr schlechten Einfluss auf mich hatten, wodurch ich mich richtig unverschämt ihr gegenüber verhielt und damit diese Freundschaft zerstörte. Eine Herzliche Frau, zu der ich gerne wieder Kontakt hätte, bei der ich aber weiß, dass sie es nicht möchte 😦 .

Und dann gab es da Timo. Mit dem ich stundenlang einfach nur schweigend am Fluss sitzen konnte und die Zeit trotzdem einfach nur genoss. Ein frecher, junger, chaotischer Mann, der dann aber auch wieder zunehmend zu alten Freuden Kontakt hatte und wir lebten uns auseinander.

Es gab (und gibt) natürlich noch eine Reihe weiterer Menschen, die mir sehr wichtig waren und/oder sind, aber zu diesen Menschen hatte ich eine besondere Beziehung, die mich sehr geprägt hat. ♥

Aktuell habe ich aber auch diese Lieblingsmenschen und dazu gehören natürlich insbesondere mein Mann und unser Sohn, bei denen ich so akzeptiert, respektiert und geliebt werde, wie ich bin, ohne einen Versuch mich ändern zu wollen, mit allen „Ecken und Kanten“ mit all meinen Marotten, Tics und Macken. Ich kann ich sein und das ist heute verdammt selten. Danke dafür :-* ♥

Aber es gibt noch weitere Lieblingsmenschen mit denen ich einfach gerne Zeit verbringe (leider viel zu wenig), mit denen ich mich immer über alles was einen von uns beschäftigt austauschen kann und die genauso für mich da sind, selbst, wenn es ihnen selbst nicht gut geht, wie es ich es für sie bin.

Dazu zählen zum Beispiel eine ganz liebe Mama, die für unseren Sohn „Mama Zwei“ ist, eine ganz liebe und engagierte Mitarbeiterin in einem Behindertenheim, eine sehr kreative Frau, die gerne backt und Eulen und die Minions toll findet, eine liebevolle Mama, in deren Gruppe ich Co-Admine sein darf, das „berliner Mädchen“ Meli und natürlich ein ehemaliger Betreuer einer Jugendfreizeit.

Danke, dass es Euch gibt – bitte bleibt genauso wie ihr seid, lasst Euch nicht verbiegen und ich hoffe, dass wir uns bald mal (wieder) sehen. ♥♥♥

© S. Stolzenberg

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Published in: on 30. November 2015 at 00:11  Schreibe einen Kommentar  

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