Wer bin ich? Die FLOW-Challenge #6 -Fragen 251-300

Weiter geht es also heute mit den Fragen 251 bis 300 und meinen Antworten auf diese:

  1. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Schwimmen.

  1. Heuchelst du häufig Interesse?

Sehr selten und das nur bei Personen, mit denen ich zwar ungewollt zu tun habe, die ich aber nicht mag.

  1. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Nein.

  1. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Meinen Eltern, meinem Mann und unserem Sohn.

  1. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Da gibt es nichts.

  1. Kannst du dich gut ablenken?

Ja.

  1. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Jogginghose und Top.

  1. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Zu einem mir wichtigen Menschen keinen Kontakt mehr zu haben.

  1. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Einmal im Monat schon…

  1. Wer nervt dich gelegentlich?

Mein Mann, aber das ist anders herum genauso 😀

  1. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Alles was so in der Welt passiert, meine Familie.

  1. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Meistens, aber nicht immer.

  1. Was möchtest du nie mehr tun?

Ich möchte nie mehr ausgenutzt werden, nicht auf meine Intuition hören.

  1. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Fröhlich.

  1. Sagst du immer die Wahrheit?

Meistens.

  1. Was bedeutet Musik für dich?

Gefühl, Leidenschaft.

  1. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

  1. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Ich mag beides gerne, aber lieber alleine.

  1. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Eine damals gute Freundin vergrault zu haben.

  1. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?

Keine.

  1. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ja.

  1. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Nein.

  1. Bist du autoritätsgläubig?

Nein.

  1. Bist du gern allein?

Hin und wieder, aber lieber bin ich in Gesellschaft.

  1. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Hin und wieder mal alleine fotografieren gehen zu können.

  1. Welchen guten Zweck förderst du?

Kinderschutz, Tierschutz.

  1. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Das wäre ein altes Haus im Landhausstil mit Stilmix in der Einrichtung.

  1. Machst du leicht Versprechungen?

Nein.

  1. Wie weit gehst du für Geld?

Ich würde dafür keine moralischen Grenzen überschreiten!

  1. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Selten, aber ja es kommt vor.

  1. Malst du oft den Teufel an die Wand?

Nein.

  1. Was schiebst du zu häufig auf?

Putzen, Staubwischen, aufräumen.

  1. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Ja!

  1. Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja.

  1. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Unser Hochzeitstag, die Geburt unseres Sohnes, der erste Tag unseres ersten Familienurlaubs.

  1. Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Dass ich mich gegenüber manchen Menschen stärker behaupten könnte/sollte.

  1. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Bei einigen – zum Beispiel bei „PS Ich liebe Dich“ bei dem ersten schönen Moment, den die Frau dank ihres toten Mannes erleben darf.

  1. Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Weinkisten als CD-/DVD-Regal zu nehmen.

  1. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

Geschichten über Unverständnis gegenüber Behinderten/Erkrankten, um dadurch auf Missstände hinzuweisen.

  1. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Das kommt immer darauf an was sie getan haben.

  1. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Mich teilweise unterbuttern lassen.

  1. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Den Tod eines geliebten Menschen, aber das wird leider nur ein Wunschtraum bleiben.

  1. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Nein.

  1. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Die Meinung meiner Familie ist mir in der Hinsicht wichtig.

  1. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Eher ein Vergangenheitsträumer, aber ich fokussiere mich auf die Gegenwart.

  1. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Sagen wir mal so, ich lasse mich gerne auf eine kontroverse Diskussion ein, aber ich streite ungerne.

  1. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Ich rede sehr viel mehr, als meine Mutter, bin hyperaktiv – sie ist es aber nicht.  Ich bin nicht so rechthaberisch wie meine Mutter, nicht so nachdenklich wie sie, ich lese nicht so gerne. Manche negative Erfahrungen, die sie machen musste, blieben mir erspart. Ich habe „nur“ ein Kind, sie hat zwei. Meine Mutter ist manchen Hinsichten ordentlicher, als ich es bin – ich bin chaotischer. Ich bin bei manchen Empfindungen unangenehmer berührt, als sie es ist. Ich rede mehr mit meiner Familie über meine Gefühle.

  1. Wo bist du am liebsten?

Zu Hause und in der Natur.

  1. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Da mich das nur bei meinem Mann interessiert, ja.

  1. Was ist dein Lieblingsdessert?

Obst.

© S. Stolzenberg

 

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Published in: on 9. Februar 2018 at 00:19  Schreibe einen Kommentar  

Wer bin ich? Die FLOW-Challenge #5- Fragen 201-250

Die Fragen 201-250 und meine Antworten:

  1. Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Kaum, da wir erst seit kurzem hier wohnen…

  1. Hast du oft Glück?

Ich würde sagen ja.

  1. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Da gibt es keine.

  1. Was machst du anders als deine Eltern?

Wir machen mehr Ausflüge, die auch weiter weg sind, was aber auch an anderen finanziellen Möglichkeiten liegt, wir fahren beide auch zu Dingen mit, die jeweils dann eigentlich nur den Partner interessieren. Wir werden uns nie einen Schrebergarten anschaffen.

  1. Was gibt dir neue Energie?

Meine Familie und mein Hobby.

  1. Warst du in der Pubertät glücklich?

Ja.

  1. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

2010.

  1. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit schönen Dingen, die sehr unterschiedlich sind.

  1. Blickst du oft um?

Selten.

  1. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Fast alles.

  1. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Sein Handykonsum und meine Facebooknutzung.

  1. Worauf freust du dich jeden Tag?

Darauf, dass meine Männer wieder zu Hause sind.

  1. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Die zu meiner damals besten Freundin in der Schulzeit.

  1. Wie gehst du mit Stress um?

Ich schreibe mir vieles von der Seele, gehe dann aber auch viel raus, versuche mich abzulenken, rede mit meiner Familie darüber.

  1. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?

Selten, aber ja es kommt vor – besonders bei einigen Menschen in meinem direkten Umfeld…

  1. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?

Wir sagen beide auch mal Wahrheiten, die vielleicht verletzend sind, sind ehrlich und direkt. Wir ärgern uns manchmal zu schnell über Kleinigkeiten. Wenn wir jemanden nicht mögen, meiden wir beide den Kontakt weitestgehend. Wir sind beide Familienmenschen, die alles für ihre Lieben tun würden. Wir sind beide sehr starrsinnig, dickköpfig. Uns beiden fällt es manchmal schwer zu zeigen wie wichtig uns nahestehenden Menschen sind. Wir sind beide Raucher.

  1. Kann man Glück erzwingen?

Nein.

  1. Welcher Streittyp bist du?

Ich diskutiere (wenn man mich lässt) alles bis aufs kleinste aus.

  1. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein. Ich brauche immer erst mal ein bisschen um was zu werden.

  1. Wie klingt dein Lachen?

Ich kann es nicht beschreiben…

  1. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Nein, aber gegenseitige Sympathie, aus der Freundschaft werden kann.

  1. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Ja.

  1. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Nein.

  1. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich vermeide es, weil ich nichts von Schubladendenken halte, erwische aber selten dennoch dabei… :/

  1. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen, das Pfeifen von Wind, Regentropfen die auf Glas fallen.

  1. Wann warst du am glücklichsten?

Bei meiner Hochzeit und bei der Geburt unseres Sohnes.

  1. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie.

  1. Willst du immer alles erklären?

Ja.

  1. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Tun Eltern das nicht in gewisser Weise immer, wenn sie wieder ein Stück weit das eigene Kind loslassen?

  1. Was war deine grösste Jugendsünde?

Eine gute Freundin vergrault zu haben.

  1. Was willst du einfach nicht einsehen?

Dass Menschen immer wieder grausam zu einander sind – besonders dann wenn Kinder involviert sind!

  1. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Keine.

  1. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Den Tag, als unser Sohn geboren wurde.

  1. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Mehr Zeit.

  1. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein.

  1. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Ja.

  1. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja.

  1. Hast du einen Tick?

Einen? Ich habe mehrere 😉 So hänge ich zum Beispiel nie gleichfarbige Wäscheklammern neben einander.

  1. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Weder noch – Glück ist vor allem eine Einstellungssache, aber eher eine Momentaufnahme.

  1. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Familie.

  1. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Nein.

  1. Bist du nach etwas süchtig?

Ja nach Nähe, Liebe, Geborgenheit.

  1. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Der Tod meines Opas.

  1. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

Mehr denken, als sagen, trotz vieler Worte.

  1. In welchem Masse entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Sehr.

  1. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn kein Vertrauen mehr herrscht oder die Liebe erloschen ist.

  1. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Da ich keine Arbeit habe, ist die Frage hinfällig…

  1. Was würdest du gern gut beherrschen?

Zeichnen.

  1. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein, aber es gibt Sicherheit.

  1. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Ja, weil er mein Seelenverwandter ist.

© S.Stolzenberg

 

 

Published in: on 6. Februar 2018 at 17:45  Schreibe einen Kommentar  

Wer bin ich? Die Flow-Challenge #4 – Fragen 151-200

Die nächsten Fragen und meine Antworten:

  1. Wofür warst du gern berühmt?

Die Frage erübrigt sich für mich, da ich nicht berühmt sein möchte.

  1. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Scheiße.

  1. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Da gibt es niemand konkretes.

  1. Duftest du immer gut?

Mein Mann sagt ja, aber ich denke nicht immer – etwa im Sommer nicht.

  1. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Manchmal keins, manchmal eins oder zwei.

  1. Googelst du dich selbst?

Das habe ich nur einmal aus Interesse gemacht.

  1. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?

Den Mauerfall.

  1. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Ja.

  1. Sprichst du mit Gegenständen?

Ja öfter mal 😀

  1. Was ist dein grösstes Defizit?

Ich rede zu viel.

  1. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Katze.

  1. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Ich rede viel mit der Person, mache Blödsinn mit ihr.

  1. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?

Weil ich Hunger habe, selten nur wegen Appetit und dann auch nur Rohkost oder Salat.

  1. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Selten.

  1. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Ich rede sehr viel, nehme oft die Emotionen meines Gegenübers schon wahr, wenn die Person sie selbst noch gar nicht benennen kann, höre oft Strom, nehme auch kleinstes flackern wahr.

  1. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Die Abenteuer des Huck Finn.

  1. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?

Nicht immer.

  1. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Pur „Brüder und von Pur „Neue Brücken“

  1. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Nein.

  1. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Vor einigen Wochen.

  1. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meiner Familie.

  1. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Mir selber immer treu zu sein.

  1. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?

Sonne, Eis, Schwimmbad, Urlaub, Meer, Ausflüge,…

  1. Wie duftet dein Lieblingsparfum?

Ich habe keins.

  1. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Ich wäre berechnend.

  1. Wie findest du dein Aussehen?

Ok, aber manches stört mich auch an meinem Körper (aber bei welcher Frau trifft das nicht zu?)

  1. Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Ja.

  1. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Nein.

  1. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Armageddon.

  1. Füllst du gern Tests aus?

Ja.

  1. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?

Nein.

  1. Wie egozentrisch bist du?

Gar nicht.

  1. Wie entspannst du dich am liebsten?

Indem ich mich draußen in der Natur befinde (und dabei gerne Fotos mache) oder auf der Couch Serien oder Filme schauend.

  1. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Nein.

  1. Worüber grübelst du häufig?

Über aktuelle Geschehnisse.

  1. Wie siehst du die Zukunft?

Ich denke, dass vieles in Zukunft noch schwieriger wird, etwa Lebensmittel, Wohnraum,.. zu zahlen L.

  1. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

In seiner damaligen Kneipe.

  1. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Mama.

  1. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?

Mit meinem Mann auf der Couch.

  1. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Weitestgehend.

  1. Ergreifst du häufig die Initiative?

Nein.

  1. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An meine damalige Hündin Sissie.

  1. Hast du genug finanzielle Ressourcen?

Ich denke schon.

  1. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Nicht für immer, aber bis ins Rentenalter mindestens.

  1. Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Nein, besonders dann nicht, wenn sie konstruktiv ist.

  1. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein.

  1. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Ja fast täglich.

  1. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?

Über eine witzige Diskussion bei einem Spieleabend mit einem Paar.

  1. Glaubst du alles, was du denkst?

Zum Glück nicht….

  1. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Da gibt es keins.

© S. Stolzenberg

Published in: on 3. Februar 2018 at 01:36  Schreibe einen Kommentar  

Diese Mutter war vielleicht ich!!

Published in: on 1. Februar 2018 at 22:23  Schreibe einen Kommentar  

Der Zwang zur sozialen Konformität – Tagesgruppe und/oder Hort II

Es ist immer wieder erschreckend zu lesen wie Autisten und deren Angehörige unter Druck gesetzt werden, man daran arbeiten will eine Anpassung zu erzielen 😦

Autismus - Keep calm and carry on

Ich habe schon mal in Zügen über die Zeit unseres Ältesten vor der Diagnosestellung geschrieben und dass er eine Tagesgruppe besuchte.

Unsere Erlebnisse stammen aus den Jahren 2009/2010. Wir waren „neu“ im System der Hilfen vom Jugendamt und lernten so langsam, dass „man“ entweder funktioniert oder es Sanktionen hagelt. Wir hatten ja noch keine Diagnose. Das wir die Gruppe verlassen konnten haben wir nur der Diagnose zu verdanken. Denn am Tag der Diagnosestellung fragte ich beim großen Helfertreffen in der Praxis unserer damaligen Ärztin, ob die Betreuer sich denn auch mit Autismus auskennen würden und unserem Sohn jetzt endlich gerecht werden könnten, jetzt, wo sie wüssten wo die Probleme herkämen. Sie verneinten und darauhin stellte ich klar, dass unser Sohn keinen einzigen weiteren Tag dorthin gehen würde. Denn mit den bisher erprobten Strategien waren sie gnadenlos gescheitert.

Das ich so hart reagierte hat viele Gründe.

Einiges lag am genutzten…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.629 weitere Wörter

Published in: on 1. Februar 2018 at 00:49  Schreibe einen Kommentar  

Wer bin ich?- die Flow-Challenge #3

Die Fragen 101 bis 150 und meine Antworten:

101.Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ja viele der meinem Sternzeichen zugeschriebenen Charaktereigenschaften treffen auch auf mich zu. Ich bin voller Tatendrang, der Tag hat immer viel zu wenige Stunden für mich, ich sage fast immer was ich denke, ich mag keine Halbwahrheiten, Intrigen oder ähnliches, gehe aber manchmal mit dem Kopf durch die Wand. Gleiches trifft aber auch auf meinen Aszendenten zu, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin, der oft auch beim Gegenüber sehr genau dessen Gefühlsleben einschätzen kann (ohne dass das kommuniziert wurde).

  1. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Blau (glaube ich).

  1. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Definitiv.

  1. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Das wechselt immer wieder…

  1. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

Immer dann, wenn es mir schlecht geht.

  1. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ja.

  1. Wer kennt dich am besten?

Meine Mama und mein Mann.

  1. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?

Dekorieren fällt ja leider nicht darunter oder? Nein Spaß beiseite. Den wöchentlichen Einkaufszettel zu schreiben finde ich am wenigsten langweilig.

  1. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Selten, aber es kommt vor, wobei ich in dem Punkt bei manchen Menschen leider schon etwas abgestumpft bin….

  1. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Lange schlafen, mit meiner Familie in Ruhe ausgiebig frühstücken und dann bei schönem Wetter raus gehen und die frische Luft genießen (wo auch immer), abends zusammen kuscheln und dann was Leckeres essen.

  1. Bist du stolz auf dich?

Stolz wäre der falsche Begriff. Ich bin zufrieden mit mir.

  1. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Lange, verschachtelte Sätze bauen zu können (was für meine Lehrer oft anstrengend war 😀 ).

  1. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Ja, aber das möchte ich nicht so öffentlich Preis geben.

  1. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?

Sehr selten trinke ich mal Alkohol, weil ich dann darauf Lust habe..

  1. Welche Sachen machen dich froh?

Ganz viele Kleinigkeiten. Lachen, ein freundlicher Gruß, eine liebe Umarmung, Tiere, die Natur,…

  1. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?

Ja.

  1. Welches Wort sagst du zu häufig?

Ähm.

  1. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Nein gar nicht.

  1. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Sport.

  1. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja, aber es kommt dann auf viele Faktoren an, ob es dabei bleibt.

  1. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Nein nie.

  1. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Für ihre Liebe, ihre Geduld mit mir, ihren Optimismus, ihr Vertrauen in mich, ihren Zuspruch – für alles was sie zu meinen Eltern machen.

  1. Sagst du immer, was du denkst?

Fast immer.

  1. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Ja, weil dann mein Mann und/oder mein Sohn schauen.

  1. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Ungewollt zu einem Familienmitglied keinen Kontakt mehr zu haben.

  1. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?

Das ist so unterschiedlich, aber meistens Lebensmittel.

  1. Verliebst du dich schnell?

Nein.

  1. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

An alles was am Tag passiert ist, was am nächsten Tag zu erledigen ist. An zu viel.

  1. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Sonntags.

  1. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?

Mein Abitur gemacht zu haben, obwohl es mir kaum jemand zugetraut hat.

131.Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit keiner bestimmten.

  1. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Ja.

  1. Was ist dein Traumberuf?

Fotografierende Raumgestalterin.

  1. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Meistens ja.

  1. Was kannst du nicht wegwerfen?

Erinnerungen – alte Fotos von Menschen, die mir wichtig sind/waren.

  1. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?

Seiten müsste das heißen… Nachrichtenseiten und Facebook.

  1. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Definitiv!

  1. Hast du schon mal was gestohlen?

Ja Badeperlen, als ich drei oder vier Jahre alt war und das hab ich dann stolz meiner Mama erzählt, musste die dann aber zurück bringen :- D .

  1. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Braten mit Kartoffeln und Knödeln und Gemüse oft noch mit Nachtisch.

  1. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?

Eine Minute würde nicht reichen! Im Dekoladen.

  1. In welche Länder möchtest du noch reisen?

In fast alle, in denen ich noch nicht war. Besonders gerne unter anderem Schottland, Australien, Italien.

  1. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?

Eine die es mir erlauben würde leid zu bekämpfen.

  1. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Sehr oft, wenn ich mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten bin.

  1. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Coco Jambo.

  1. Wie flexibel bist du?

Kaum bis gar nicht, nur wenn ich muss.

146.Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?

Chinesisch mit Pommes und Salat und zum Nachtisch Pudding.

  1. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Ich beobachte die anderen Leute.

  1. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Auf Fotos.

  1. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Sport.

  1. Führst du oft Selbstgespräche?

Ja öfter mal.

© S. Stolzenberg

 

Published in: on 1. Februar 2018 at 00:27  Schreibe einen Kommentar  

Die FLOW-Challenge #2 – Fragen 51 bis 100 – Wer bin ich?

Heute geht es dann weiter mit den nächsten Fragen der FLOW-Challenge:

    51. Wen hast du das erste Mal geküsst?

Wie jeder andere auch natürlich erst mal meine Eltern, aber ich gehe davon aus, dass das nicht mit der Frage gemeint ist. Ich habe im Kindergarten (ganz unschuldig) das erst mal auf den Mund geknutscht und war richtig in den Jungen verliebt, später hatte ich dann meinen ersten Zungenkuss mit einem Nachbarsjungen.

  1. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Da ich sehr wenig lese, ist das eine sehr schwierige Frage. Nachhaltig beschäftigt hat mich im negativen Sinne das Buch „die Ärzte der Nazis“, aber beindruckt hat mich bisher kein Buch.

  1. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Wie meins 😉

  1. Fürchtest du dich im Dunkeln?

Nein.

  1. Welchen Schmuck trägst du täglich?

Meinen Ehering.

  1. Mögen Kinder dich?

Ich denke schon – zumindest mein Sohn mag mich sehr (und das ist das wichtigste).

  1. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Fast jeden, weil da kaum dazwischen geredet wird und es keine nervigen Geräusche gibt.

  1. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Sehr mild, außer es geht um Ausgrenzung, Rassismus, Intoleranz,….

  1. Schläfst du in der Regel gut?

Mal ja mal nein, aber dafür schlafe ich nicht gut ein.

  1. Was ist deine neueste Entdeckung?

Ich verstehe die Frage nicht!?!

  1. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Jein. Ich glaube nicht an die christliche Vorstellung des Lebens nach dem Tods, da ich Atheistin bin. Ich glaube aber dass es eine Art Leben nach dem Tod gibt, da jeder Mensch durch seine Nachfahren, die Gedanken um den Verstorbenen und das war er geschaffen hat, weiterleben. Ich glaube aber nicht, dass das Leben so endlich ist, wie es die meisten tun, denn ich glaube an Reinkarnation.

  1. Auf wen bist du böse?

Ganz selten auf meinen Sohn, aber das wird nicht der Hintergrund der Frage sein. Ich vermute, dass hier gemeint ist, was man völlig ablehnt, wobei ich dann den Begriff böse sein unpassend finde. Ich mag Menschen nicht, die intolerant, rassistisch, ausgrenzend, Macht missbrauchend agieren, die unmenschlich handeln.

  1. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ja.

  1. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Tod meines Opas mütterlicherseits, weil er nach meinen Eltern meine wichtigste Bezugsperson war.

  1. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Ja und nein, aber das möchte ich nicht weiter ausführen.

  1. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Zu welcher Musik ich nicht tanze wäre schneller beantwortet. Es gibt kaum eine Musikrichtung, die ich nicht mag.

  1. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Seinen Humor, seine Ehrlichkeit, seine Spontanität, seine Zärtlichkeit, seine Romantik, seinen Charme, seine Herzlichkeit, seine Offenheit, seine Empathie und soooo vieles mehr – ich liebe alles an ihm ♥.

  1. Was war deine grösste Anschaffung?

Eine Küche 😀 .

  1. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Nicht immer, denn beispielsweise ein intoleranter Mensch, wird genau das auch bleiben, aber in der Regel schon.

  1. Hast du viele Freunde?

Nein.

  1. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Brav, denn das ist ein Begriff, der Verhalten bezeichnet, dass Erwachsene fordern, dass aber nicht immer nachvollziehbar ist – mein Kind muss nicht brav sein, sondern Regeln einhalten, die ich aber auch logisch erklären kann. Seinem Gegenüber etwa nicht die Hand zu geben, ist nicht brav, muss aber auch nicht sein, wenn man logisch darüber nachdenkt.

  1. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ja unfreiwillig.

  1. Wann warst du zuletzt nervös?

Das bin ich hin und wieder auch grundlos, aber wann genau zuletzt kann ich aktuell nicht sagen.

  1. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Meine Familie.

  1. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Bei Nachrichtenseiten und Facebook.

  1. Welches Märchen magst du am liebsten?

Keins.

  1. Was für eine Art von Humor hast du?

Ich kann über sehr vieles lachen, daher kann ich das nicht konkretisieren.

  1. Wie oft treibst du Sport?

Zu selten.

  1. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Das kann ich nicht sagen!?!

  1. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Meine Zigaretten und ein Feuerzeug.

  1. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Meine Familie vermissen und wahrscheinlich viel lesen und schreiben.

  1. Was hat dich früher froh gemacht?

Kleinigkeiten und das ist bis heute so.

  1. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

In vielen. Am meisten aber in Jeans und einem weiten Oberteil ähnliche einer Bluse, dass aber nicht geschlossen werden kann.

  1. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Taschentücher 😀 .

  1. Wie geduldig bist du?

Sehr geduldig – es gibt kaum etwas, dass mich aus der Ruhe bringt.

  1. Wer ist dein gefallener Held?

Da gibt es keinen.

  1. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein.

  1. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Mein Mann, der auch mein bester Freund ist und ansonsten mein ehemaliger Jugendbetreuer.

  1. Meditierst du gern?

Nein.

  1. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Ich höre Musik, schreibe mir die Dinge, die an dem Tag schlecht waren von der Seele, rede mit meinem Mann, kuschel mit ihm oder gehe (wenn es daüfr nicht zu spät ist) raus in die Natur.

  1. Wie heisst dein Lieblingsbuch?

Da gibt es keins.

  1. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

Mit meinem Mann und meiner Mama.

  1. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?

Ja.

  1. Gibt es Gerüchte über dich?

Ja, aber das macht mir nichts 😉

  1. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

Dazu sag ich jetzt mal nichts….

  1. Kannst du gut Auto fahren?

Nein.

  1. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?

Siehe dazu Frage 21 Wer bin ich eigentlich – 1000 Fragen an mich selbst – die #FlowChallenge #1

  1. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?

Ich würde nicht sagen anders, aber ich würde gerne mal nur mit meinem Mann einen Urlaub machen, aber das läuft uns ja nicht weg… ♥

  1. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Lecker essen gehen.

  1. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstossen?

Ja gegen zwei….

© S. Stolzenberg

Published in: on 29. Januar 2018 at 13:44  Schreibe einen Kommentar  

Wer bin ich eigentlich – 1000 Fragen an mich selbst – die #FlowChallenge #1

Ich bin heute beim Lesen meiner Startseite über einen Beitrag von Mama notes „gestolpert“, indem sie einen Teil der 1000 Fragen beantwortet und fand das sehr interessant. Die FLOW Challenge ist aber eigentlich eine Art Fragenkatalog, der der Zeitschrift FLOW beigelegt wurde und brachte Pinkepank dazu darauf eine Challenge zu machen, eine Blogparade, an der ich mich auch gerne beteiligen möchte, weil ich dadurch vielleicht auch mal neues an mir entdecke.

Diese Blogparade hat etwas von Selbstfindung, Achtsamkeit gegenüber sich selbst, Selbsterkenntnis und das ist etwas, dass ich eh sehr interessant finde und gerne tue, deswegen beteilige ich mich auch an dieser Blogparade.

Ich werde mir immer wieder, unregelmäßig, ohne einen bestimmten Zeitabstand, 50 Fragen stellen, damit es nicht zu viel wird, weiß aber noch nicht, ob ich tatsächlich bis zur 1000 durchhalten werde…

Hier also die ersten 50 Fragen mit meinen Antworten:

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Anfang diesen Jahres noch. Ich habe zum ersten Mal alleine etwas zusammengebaut und zum ersten Mal einen Glückskeks gegessen 😀 .

  1. Mit wem verstehst du dich am besten?

Mit meinem Mann und danach mit meiner Mama, außerhalb der Familie mit einem ehemaligen Betreuer einer Jugendfreizeit.

  1. Worauf verwendest du viel Zeit?

Ich lese viel auf Facebook, schaue gerne Serien, schreibe viel (davon aber auch sehr viel nur für mich, dass ich hier nie posten würde) und nehme mir regelmäßig Zeit zum fotografieren, wenn es meine gesundheitliche Verfassung zu lässt.

  1. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Über viele verschiede – da gibt es keine bestimmte Richtung.

  1. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Meist nicht, aber wenn mich bestimmte Personen verletzten, möchte ich Ihnen das manchmal nicht zeigen (ja ich weiß falscher Stolz).

  1. Woraus besteht dein Frühstück?

Mehrkornbrot mit Wurst und Orangensaft. Dazu hin und wieder auch mal ein Smoothie.

  1. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Heute Morgen meinem Sohn.

  1. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

Da gibt es nicht den einen Punkt, in dem ich ihr gleiche, sondern viele. Wir fotografieren beide sehr gerne und sind, wenn wir es wollen sehr kreativ, schreiben beide (unter anderem Blogs) und sind selbstkritisch. Ich musste leider teilweise auch ähnlich traurige und schlimme Erfahrungen wie sie machen, bin fast im selben Alter Mutter geworden. Wir machen beide viel mit uns selber aus und reden nicht immer über alles was uns beschäftigt. Wir würden auch beide alles für die Menschen tun, die uns am Herzen liegen, haben aber auch beide Familienmitglieder, die uns verletzen/verletzt haben. Wir sind beide Frauen, die schon viel erlebt haben, dadurch geprägt wurden, stark sind, eine große Klappe haben, hinter der wir aber auch stehen und haben unsere Macken, die wir auch nicht verstecken.

  1. Was machst du morgens als Erstes?

Nachdem ich angezogen bin, rauche ich als erstes eine Zigarette, mache meinen Sohn für die Schule fertig und lese dann die täglichen Nachrichten.

  1. Kannst du gut vorlesen?

Zumindest sagen mein Mann und mein Sohn, ich glaube schon.

  1. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Das kann ich gar nicht genau sagen, aber ziemlich früh schon nicht mehr – ich glaube im Kindergartenalter wollte ich den anderen Kindern schon erklären, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt.

  1. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Da gibt es nichts.

  1. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Ich wäre gerne schlagfertiger.

  1. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Nicht im TV, aber aktuell gucke ich gerne Crossing Lines auf Netflix. TV schaue ich eigentlich selten.

  1. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Letztes Jahr, wenn das Irrland in Kevelaer dazu zählt, ansonsten vor drei Jahren (meine ich) im Phantasialand.

  1. Wie alt möchtest du gern werden?

Alt – ein genaues Alter weiß ich nicht. Ich möchte auf jeden Fall noch lange leben und hoffentlich auch Enkelkinder bekommen ♥.

  1. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An den ersten Urlaub mit meinem Mann und unseren Sohn, weil es nie wieder so etwas Besonderes (weil neues) sein wird.

  1. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Schrecklich.

  1. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Nein.

  1. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Da ich sehr selbstkritisch bin, kommt das häufiger vor, aber besonders bezogen auf meine Familie, da ich mir immer mal wieder, wenn ich gerade wenig/keine Zeit habe oder wichtige Dinge erledigt werden wollen, die Frage stelle, ob ich eine gute Mutter und eine gute Ehefrau bin.

  1. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Das kommt auf die Person an. Es gibt einige Familienmitglieder, die mir sehr wichtig sind und bei denen es mich sehr interessiert was sie von mir denken, bei anderen Familienmitglieder interessiert es mich (mittlerweile) gar nicht mehr. Bei Freunden ist es mir schon wichtig, was diese über mich denken, bei Bekannten weniger und bei Fremden interessiert es mich gar nicht. Letztlich wird aber sicher niemand von sich sagen können es sei ihm grundsätzlich egal, da der Mensch nun mal ein Herdentier ist.

  1. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Den Nachmittag, weil ich immer etwas brauche, um wach zu werden und  ich in dieser Zeit meine Männer um mich habe.

  1. Kannst du gut kochen? 

Ich hoffe es doch! Mein Mann sagt ja, ich traue mir aber schwierigere Gerichte selten zu.

  1. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Mit dem Frühling, weil dieser farbenfroh, lebendig, bunt und dennoch auch mal kühl und dunkel ist. Er spiegelt alle Möglichkeiten wieder und ist dennoch überwiegend positiv. Außerdem ist er nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt.

  1. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? 

Bezogen auf wirklich gar nichts tun (also auch die „Versorgung“ unseres Sohnes), ist das so lange her, dass ich es nicht mal mehr weiß, bezogen auf den Haushalt gestern noch, wobei das aber sehr selten vorkommt.

  1. Warst du ein glückliches Kind? 

Ja das war ich – ich hatte eine glückliche Kindheit ♥ .

  1. Kaufst du oft Blumen?

Nein eher selten, weil ich dafür kein Händchen habe.

  1. Welchen Traum hast du?

Ich würde mir eine Welt ohne Schubladendenken und Ausgrenzungen wünschen, eine Welt ohne Kriege, in der jeder Mensch seinen Gegenüber wertschätzend behandelt.

  1. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

In fünf Wohnungen (ohne die aktuelle).

  1. Welches Laster hast du?

Ich bin Raucher und manchmal etwas faul, rede zu viel.

  1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Aktuell immer noch „Geniale Störung“ von Steve Silbermann, aber mit vielen , auch mla längeren Unterbrechungen, da ich lesefaul bin.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich wieder längere Haare haben möchte – ich lasse sie wachsen.

  1. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Nein definitiv nicht, mein Mann sagt schon oft zu mir, dass es ein Handy und kein Hausi sei:-D .

  1. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Ausreichend um gut leben zu könne, aber so, dass wir immer noch gut haushalten müssen und dennoch sparen können.

  1. In welchen Laden gehst du gern?

In den örtlichen Dekoladen, oft aber eher, um mir da nur Ideen zu holen.

  1. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Mal das, mal das – das variiert zu sehr.

  1. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? 

Meistens ja, aber es kann schon mal vorkommen, dass ich mich so wohlfühle, dass man mich auch „rauswerfen“ muss.

  1. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Mit etwas zum organisieren oder Raumgestaltung.

  1. Willst du immer gewinnen?

Nein.

  1. Gehst du in die Kirche?

Nein – ich bin Atheist.

  1. Trennst du deinen Müll?

Ja, aber beim Kompostmüll nicht, der landet im Restmüll.

  1. Warst du gut in der Schule?

Es geht, ich würde sagen nicht gut, aber auch nicht schlecht.

  1. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Ich schätze mal 15 Minuten, aber das kommt auch auf das Wetter an…

  1. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Ich glaube nicht daran, aber ich würde es auch nicht ausschließen – ich bin da skeptisch.

  1. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

In der Woche stehe ich um 6.45 Uhr auf, am Wochenende eher gegen 11 Uhr, aber das variiert.

  1. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Meistens, wobei das oft auch „nur“ Ausflüge mit meiner Familie sind. Mit den anderen Familienmitgliedern feiere ich nicht immer, aber fast.

  1. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Täglich in der Regel.

  1. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?

Das Wohnzimmer.

  1. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Gestern den Hund meiner Nachbarn.

  1. Was kannst du richtig gut?

Mich ausdrücken, planen, mich in andere hineinversetzten.

© S.Stolzenberg

 

 

Published in: on 26. Januar 2018 at 14:49  Comments (1)  

Eine große Veränderung – ein Umzug

Da ich immer wieder über neue Lebensabschnitte im Leben unseres Wildfangs schreibe, möchte hier dann auch über unseren Umzug schreiben, der für unseren Wilden der erste war…

Wir wollten umziehen, weil wir eine größere Wohnung – insbesondere mit größerem Kinderzimmer – , in einer ruhigeren Umgebung haben wollten (in der alten war es oft nicht nur am Wochenende bis nach Mitternacht laut – durch diverse Nachbarn) und in der alten Wohnung vermuteten wir Feuchtigkeit im Mauerwerk.

Ihm war schon klar, dass wir umziehen wollten, aber lange war nicht klar wann das denn nun sein würde, da wir über ein Jahr nach einer für uns passenden Wohnung gesucht hatten und natürlich (leider) auch oft Absagen erhielten.

 

Nach einigen Wohnungsbesichtigungen war uns allen schnell klar, dass diese für unseren Wilden eine Belastung darstellten, weil er nie sicher wusste, ob wir die Wohnung bekommen würde und es eine fremde Umgebung mit vielen fremden Menschen darstellte. Dadurch entschieden wir gemeinsam, dass er durch Verwandte fremdbetreut würde, wenn eine Wohnungsbesichtigung sei und wir ihn dann in Kenntnis setzten würden, wenn wir eine Zusage hätten. Er war also immer bei einer seiner Tanten oder einer der beiden Omas untergebracht, wenn Papa und Mama mal wieder eine potenzielle neue Wohnung anschauten. Damit hatte er dann unsere jetzt neue Wohnung vorab auch nicht gesehen, freute sich aber dennoch sehr, als wir ihm sagten, dass wir bald eine neue Wohnung haben würden, für die wir aber erst mal „nur“ die mündliche Zusage der Vermieterin hatten…

Es gibt eigentlich nichts, dass wirklich gegen die Wohnung gesprochen hätte – ein bisschen unschön ist nur, dass unsere Familie, eins der Familiengräber und unsere Ärzte jetzt nicht mehr zu Fuß zu erreichen sind, sondern „nur“ mit dem Bus, ebenso wie die Niers (ein Fluss, an dem wir gerne spazieren gehen) und die Spielplätze etwas weiter weg sind, aber das ist ja nicht weiter schlimm.

Die Vorzüge, die deutlich für die Wohnung sprechen sind dafür umso deutlicher. Die Wohnung liegt verkehrsberuhigt, die Nachbarschaft ist sehr viel ruhiger, Krankenhaus und Bahnhof sind schneller zu erreichen, die Wohnung liegt dennoch zentral, ist sehr viel größer und schöner, als die alte (ein Freund sagte es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht und brachte es damit genau auf den Punkt) und unser Sonnenschein hat sein Zimmer auf einer (über eine Wendeltreppe zu erreichenden) eigenen Etage mit eigenem Bad.

 

Daher freuten wir auch besonders, als wir die Zusage für die Wohnung erhielten und als wir dann am 04.10.2017 den Mietvertrag unterschrieben war auch unser Wilder davon überzeugt, dass wir bald eine neue Wohnung haben würden. Die Vermieterin war auch sichtlich von unserem Süßen angetan und freute sich mit uns. Ab dem Tag konnte unser Schatz es dann auch kaum abwarten und fragte immer wieder wann wir den umziehen würden und wir zeigten es ihm immer wieder am Kalender, erklärten aber auch, dass vorher noch viel zu tun sei und wir auch neue Möbel anschaffen würden.

 

Anfang November fingen wir dann Möbel auszusuchen und mussten dafür natürlich auch in einige Möbelgeschäfte fahren, die unseren Süßen sehr stresste, da es zu viele Eindrücke, zu viele Menschen und viel zu laut für ihn war und so war er jedes Mal wieder aufs neue überreizt, überreizt, wollte aber dennoch immer wieder mit, um mit aussuchen zu können (und das durfte er natürlich auch), wobei er besonders von der neuen Couch begeistert war. Viel schöner war es für ihn da natürlich Möbel online auszusuchen und da schaute er ganz besonders bei den Möbel für sein Zimmer mit, damit diese auch seinem Geschmack entsprechen würden und wir wurden bei vielem fündig (unter anderem auch für Weihnachtsgeschenke), wobei ihm natürlich sein Bett besonders wichtig war, bei dem er erst traurig war, dass ein Hochbett nicht klappen würde, ein Stauraumbett war dann aber als Kompromiss ok und jetzt ist das ganz toll.

Mitte des Monats begannen wir dann schon mal langsam auszusortieren was wir nicht mehr mitnehmen wollten und hatten, damit er diese Veränderung als erstes „verdauen könnte“ zusammen entschieden in seinem Zimmer anzufangen. Entgegen unseren Befürchtungen, half unser Süßer ganz fleißig mit, konnte sich mühelos von einigen seiner Spielsachen trennen und war sehr stolz auf sich (Mama und Papa auch), dass er das so gut gemeistert hatte ♥ 🙂 . Wir erklärten ihm was mit den Sachen passieren würde und er fragte danach auch gar nicht weiter danach wo denn diese Spielsachen seien.

Ein paar Tage später fiel es unserem Sonnenschein dann sehr viel schwerer, dass weiter aussortiert wurde, weil wir im Wohnzimmer (dem Ort, an dem er sich nach dem Kinderzimmer am meisten aufhält) aussortieren und ein paar Möbelstücke, die wir nicht mitnehmen wollten, abgaben. Unser Wirbelwind war sichtlich irritiert, weil diese Möbel „plötzlich“ weg waren, traurig darüber, dass wir sie abgegeben hatten, konnte es nicht richtig verstehen und schaute immer wieder zu diesen Stellen hin. Er benötigte erst mal einen Tag um das „sacken zu lassen“, bis es für ihn ok war. Ich möchte aber anmerken, dass wir ihn immer zeitnah und direkt bevor es passierte, darüber informierten wenn etwas aussortiert (später auch weg gepackt) werden würde.

Das Aussortieren in den restlichen Räumen störte unser Bärchen nicht weiter.

Anfang Dezember fingen wir dann an einzupacken, wobei wir auch da entschieden hatten im Zimmer unseres kleinen wilden zu beginnen, da er sich dort zwar viel aufhält, das Schlafzimmer für ihn als Rückzugsort aber noch wichtiger ist und er sich sonst vor allem viel im Wohnzimmer aufhält, es also eine kleinere Veränderung darstellte und er dennoch damit auch Zeit hätte sich an diese Veränderung zu gewöhnen. Er war erst verunsichert, weil die Sachen für ihn nicht mehr greifbar, sichtbar und damit erst mal „weg“ waren, aber die Erklärung, dass wir diese in die neue Wohnung mitnehmen wollten und das nur in Kartons ginge, half schon viel. Er war zwar auch etwas traurig vieles (einige Spielsachen räumten wir noch nicht weg) nicht mehr zur Hand zu haben, aber ansonsten war es ok, wobei er fragte, ob er dennoch (zur Sicherheit) bei Papa schlafen dürfte und das durfte er bis nach dem Umzug.  Nach einem Tag war der Gedanke nicht mehr so schlimm und er konnte sich damit anfreunden, dass die Sachen nur in den Kartons waren, um sie besser mitnehmen zu können (wobei der Film „Alles steht Kopf“ dabei etwas half) und in den anderen Räumen machte es ihm kaum noch was aus, als dort eingepackt wurde, er half sogar seinen Möglichkeiten entsprechend (wenn auch mit viel diskutieren) mit.

Mitte Dezember war es dann soweit. Wir bekamen die Schlüssel für die neue Wohnung und unser kleiner Entdecker, der vorher nur das Haus von außen gesehen hatte, war sehr aufgeregt und neugierig, da er die Wohnung zum ersten Mal sah, beklagte, dass es aber noch nicht richtig schön aussah, sagte aber auch, dass ihm die Wohnung sehr gut gefallen würde, freute sich. Er sagte dann auch direkt wo er welche Möbel in seinem Zimmer stehen haben wolle (und fand es besonders cool, dass sein Zimmer eine eigene Etage bildet). Danach suchten wir zusammen Farbe aus und er durfte seine Zimmerfarbe aussuchen und war ganz stolz, dass Papa und Mama seinen Wünschen (für uns selbstverständlich) entsprachen.

Am Folgetag fingen wir dann an die neue Wohnung im Wohnzimmer zu streichen und unser Bärchen half (so wie er konnte) beim abkleben und verlegen der Folie mit, wollte dann auch helfen zu streichen. Wir zeigten ihm wie das geht und er wollte auch mit einer Rolle streichen, die ihm dann aber schnell zu schwer in der Hand wurde. Außerdem störte es ihn massiv, dass ihm immer wieder Farbe auf die Hand tropfte, womit er wegen seiner Wahrnehmungsstörung nicht zurechtkam.  Wir lobten ihn dafür, dass er es versucht hatte und ließen ihn dann stattdessen spielen 🙂 ♥.

Am Tag darauf wurde dann das Kinderzimmer unseres Wirbelwindes gestrichen und er bedankte sich dafür, dass Papa und ein Freund von Papa es schön gemacht hatten. Er musste am Tag danach leider aus der Schule abgeholt werden, fand das aber nicht weiter schlimm, weil er so miterleben konnte, wie wir einige Möbel (unter anderem in seinem Zimmer) aufbauten und die Räume damit immer schöner wurden, aber teils kritisierte er auch, wenn es ihm zu laut war.

Am 21.12.2017 war dann der Umzugstag da und unser Sonnenschein war sehr aufgeregt, angespannt und freute sich ganz doll, dass wir endlich in die neue Wohnung umzogen. Wir merkten seine Aufregung daran, dass er sehr viel mehr redete, als gewöhnlich. Er war dann aber auch sehr böse auf Mama, weil ich unsere Katze (in ihre Transportbox) „eingesperrt“ und dann in der neuen Wohnung (wegen Helfern, die Kartons in die Wohnung trugen) nicht direkt wieder „frei ließ“ – er ist eben ein Süßer ♥. Er schimpfte immer wieder mit mir und konnte sich erst beruhigen, als unsere Katze Susi wieder „frei“ war, verstand dann aber nicht, warum Susi nicht raus kommen wollte; wir erklärten es ihm.

Den Tag darauf brachten wir (noch aus der alten Wohnung) Fleisch zwecks Kühlung zu meiner Oma und unser Sonnenschein sagte umgehend an der alten Wohnung angekommen, dass er diese „doofe, alte Wohnung“ nicht mehr sehen wolle und äußerte sehr deutlich mit mir im Waagen warten zu wollen.

Einen Tag vor Weihnachten wurde unser Sonnenschein zum ersten mal an der neuen Adresse zur Schule abgeholt und es kam morgens zu einem kleinen Missverständnis, was aber schnell behoben war und mittags vertat sich der Fahrer und furh an mir vorbei, so dass unser Schatz Angst hatte, der Fahrer würde mit ihm weg fahren. Diese Angst bestätigte sich natürlich nicht und wir erklärten ihm, dass die Fahrer ja nun wüssten, wo der Treffpunkt sei (damit er das nicht mit ins neue Jahr nehmen würde).

 

Und dann war schon Weihnachten. Natürlich hatten wir vorab einen Weihnachtsbaum besorgt, damit der Weihnachtsmann unseren Schatz finden könnte (er hatte Angst, dass er sonst nicht vom Weihnachtsmann gefunden werden würde), diesen (zum ersten Mal) aber erst am 24.12.2017 aufgebaut und geschmückt. So verging die Zeit dann aber ganz schnell, bis wir bei meinen Eltern zum Essen waren, die als ihnen das Umzugsdatum von uns genannt worden war, angeboten hatten für uns mit zu kochen, weil wir da noch keine funktionierende Küche haben würden. Dafür musste unser bisheriges Ritual an Heiligabend, meine Oma irgendwann im Laufe des Tages spontan zu besuchen aber ausfallen. Wir hatten einen sehr schönen Abend bei meinen Eltern und als wir wieder zu Hause (in der neuen Wohnung) waren, durfte unser kleiner Weihnachtsmann (er trug eine Mütze) nachsehen was ihm der Weihnachtsmann zu Hause gebracht hatte und freute sich sehr über seine Geschenke, war besonders bei einem (einer Wassersäule) ganz tiefenentspannt.

Er sagte aber auch, dass es ihm leid täte, dass er nicht immer lieb sei, er könne manchmal nicht anders, als öfter sooo albern zu werden, wenn er müde sei oder ihm alles zu viel sei (Überreizung durch seine verstärkte Wahrnehmung) 😦 . Wir sagten ihm, dass wir das verstehen und ihm deswegen nicht böse sind, ihn so wie er ist über alles lieben und er sich dafür nicht zu entschuldigen braucht!!!

Am ersten Weihnachtstag starteten wir dann erst mal ruhig mit Serien in den Tag und waren dann mittags bei Verwandten zum Kuchen eingeladen, wobei der Tag dort sehr unschön verlief, weil immer wieder an unserem Sonnenschein herum kritisiert wurde, er immer wieder ermahnt wurde (teils nur, weil er eben ein aktiveres Kind ist) und kurz bevor wir gehen wollten, als er dann schon ziemlich überreizt war, wurde dann noch auf ihn eingeredet und er wurde weiter ausgeschimpft. Es wurde ihm gegenüber auch eine Äußerung (die mein Mann und ich nicht mitbekommen hatten) getätigt, die für ein Kind sehr verletzend ist. Unser Wirbelwind konnte von all den Verwandten, die an diesem Tag dort waren, nur die Gesellschaft einer Person (neben uns als Eltern) genießen und benötigte ihm Auto erst mal ein paar Minuten alleine, um wieder zur Ruhe kommen zu können 😦 😦 😦 . Daraufhin entschieden wir, als Eltern dann auch, dass diese Personen demnächst unseren Schatz nicht mehr zu Feiern (Ostern, Geburtstag, Weihnachten,..) zu sehen, sondern im Anschluss daran und das dann auch getrennt, damit das Risiko einer Überreizung minimiert wird. Er freut sich nämlich immer die Personen (nennen wir sie hier mal O und T, da ich sie aus diversen, persönlichen Gründen nicht näher bezeichnen möchte) zu sehen, möchte aber natürlich auch nicht immer wieder ausgeschimpft werden, wobei das durch O. leider am häufigsten vorkommt… Unser süßer Schatz entschuldigte sich im Auto dann bei uns auch für sein Verhalten, war sehr traurig und in sich gekehrt, aber wir erklärten ihm (erneut) wie sehr wir ihn, so wie er ist, lieben und dass er keinen Grund hat sich zu entschuldigen, wir O. und T. auch mit deutlichen Worten auf deren Verhalten ansprechen werden, wenn wir sie das nächste Mal sehen werden (noch ist das nicht passiert, es steht aber zeitnah an).

Am zweiten Weihnachtstag, den wir erst mal ruhig begannen, waren wir dann bei dem anderen Teil der Verwandtschaft eingeladen, wo unser Süßer zwar (durch den Vortag im besonderen) etwas aufgekratzt, sehr albern und müde war, wir aber trotz dessen einen sehr schönen, überwiegend ruhigen und entspannten Tag verbrachten, besonders, weil dieser Teil der Familie liebevoll und geduldig auf unseren Süßen eingeht 🙂 ♥.

Anmerkung: Alle, die das hier lesen und sich angesprochen fühlen: Wenn es Euch stört, ist es nicht mein Problem, denn ich habe niemanden weiter bezeichnet oder benannt.

Eine Tag nach Weihnachten (auch da waren wir abends fleißig in der Wohnung) war das Kinderzimmer dann endlich fertig eingeräumt (bis auf zwei Kleinigkeiten, die noch gemacht werden müssen) und unser Sonnenschein äußerte, dass er es sehr schön fände, glücklich sei, es ihm deutlich besser, als in der „doofen, alten Wohnung“ gefalle, es aber für ihn noch merkwürdig sei, dass wir umgezogen sind♥.

Einen Tag vor Silvester war dann der erste Einsatz des Pflegedienstes, der unseren Süßen alle 14 Tage betreut, damit wir Eltern auch mal Zeit als Ehepaar haben und unser Wilder musste feststellen, dass der weg zum Spielplatz und in die Stadt sehr viel weiter (letzteres subjektiv empfunden) ist, als das in der alten Wohnung der Fall war, wodurch er wieder zu Hause sehr müde war, sich aber dennoch sehr freute, sagte, dass der Spielplatz sehr schön sei und er sich schon auf das nächste mal freue.

Am 31.12.2017 war dann unser erstes Silvester in der neuen Wohnung und wir verbrachten den Tag weitestgehend mit Filme schauen, räumten aber auch weiter ein. Abends gab es dann (wie immer) Fondue, wir spielten zusammen Gesellschaftsspiele, hörten Musik und kuschelten. Als dann das Feuerwerk war, ging unser Schatz (zum ersten mal wieder) mit den PC-Kopfhörern meines Mannes (umzugsbedingt konnten wir vorher keine geräuschdämmenden Kopfhörer kaufen) auf den Balkon, wo er ca. fünf Minuten das Feuerwerk schaute, ging dann aber wieder rein, weil es ihm dennoch noch zu laut war. Er war aber auch sehr müde (verständlich bei den ganzen aufregenden Tagen zuvor) und schlief gegen 0.30 Uhr auf dem Bauch meines Mannes ein, so dass wir ihn ins Bett brachten♥.

Er hat bis heute (08.01.2018) jede Nacht bei meinem Mann geschlafen (er genießt es das zu dürfen, wenn mein Mann Wochenende, Urlaub hat) und wir sind bis auf wenige Kleinigkeiten fertig. Unser Sonnenschein, sagt uns immer wieder, dass die neue Wohnung richtig schön geworden ist und er uns dankbar ist, dass wir sie so schön gemacht haben. Wir sind deswegen jetzt für ihn Künstler (streichen) und Bauarbeiter (Aufbau der Möbel) 😀 .

Die letzten, noch zu erledigenden Dinge, werden wir bis Ende der Woche geschafft haben und ansonsten hat der Alltag uns jetzt wieder. Jetzt können wir unsere neue Wohnung dann auch genießen.

S.Stolzenberg

Nachtrag 1: Im Austausch zu Umzügen bei Autisten wurde mir in einer FB-Gruppe eine schöne Geschichte erzählt, die einem autistischen Jungen sehr geholfen hatte zu verstehen, dass ein Umzug nicht auch den Abschied all seiner geliebten Spielsachen bedeutet (wegen dieser Angst war der Junge anfangs sehr gegen einen Umzug). Sie erzählte ihrem Enkel immer wieder Umzugsgeschichten, keine Reime und eines Tages erzählte sie die Geschichte von kleinen Max, der bald umzieht und nun schon mal sein Spielzeug fragt:

Wer will denn mitkommen in die neue Wohnung? Und wer will denn lieber zu anderen Kindern?
Und alle Spielzeuge und sogar sein Schreibtischstuhl rufen laut:
Ich, ich, ich und ich auch.
Jedes Spielzeug, alles alles weil mitkommen und in die neue Wohnung einziehen.
Und da hat der Max sein ganzes Spielzeug und sogar seinen Kritzeleienkurzen Bleistift eingepackt und alle sind zusammen umgezogen.

Seitdem hat der Junge keine Angst mehr vor dem bevorstehenden Umzug, freut sich sogar drauf und fragt immer wieder wann es denn nun endlich los geht.

Nachtrag 2: Heute (08.01.2018) sollte unser Süßer das erste mal seit dem Umzug versuchen alleine in seinem neuen Zimmer (aus dem er sehr gut auf den TV im Wohnzimmer sehen kann – deswegen komt da zwitnah ein Sichtschutz hin) schlafen. Er war sehr unruhig, ging widerwillig in sein Zimmer und hielt sich wach, sicherlich aber auch, da er sich zwar sehr freut, dass wir umgezogen sind, es aber für ihn immer noch merkwürdig ist. Zudem sieht im Dunkeln eh alles anders aus und das in einer neuen Umgebung kann sicherlich sehr schwer für ein (autistisches) Kind sein. Daher haben wir nun vereinbart, dass er erst mal, weil ihm das Sicherheit gibt, in der Woche weiterhin bei Papa im Schlafzimmer schlafen darf (wenn das zu lange dauern würde in seinem Zimmer könnte er nicht mal zur Schule) und dafür solle er es dann aber am Wochenende mit ausgedehntem Einschlafritual und CD (wenn er möchte) versuchen und das behalten wir dann erst mal bei, bis er sicher genug ist auch in der Woche alleine in seinem Zimmer zu schlafen… Ich werde berichten 😉 .

Nachtrag 3: Am 15.01.2018, nachdem wir am Treppengitter in seinem Zimmer einen Sichtschutz angebracht hatten, fragte unser Wirbelwind von sich aus, ob er denn jetzt dann mal ab dem Wochenende versuchen dürfe in seinem Zimmer zu schlafen, was wir natürlich unterstützen. Am 19.01.2018 erfolgte dann der erste erneute Versuch, der aber (noch) misslangt, weil sich unser Süßer selber viel zu sehr unter Druck setzte und noch etwas nervös war, ob es klappen würde. Wir reklärten ihm dann gegen 22.45 Uhr, dass es schon sehr spät sei, es nicht schlimm sei, dass es noch nicht geklappt hätte, wir aber stolz sind, dass er es versuchen wollte, er aber wegen der Uhrzeit jetzt erst nochmal unten beim Papa weiter schlafen könne, damit er für den nächsten Tag fit sei. Er war wütend auf sich selbst, weil es nicht geklappt hatte, machte sichDruck und wollte oben bleiben, da er es unbedingt schaffen wollte. Nachdem Mama ihm dann aber erklärt hatte, dass sie sich auch erst an die neue Wohnung im dunkeln (abends) gewöhnen musste und die ersten Nächte deswegen auch lange gebraucht hatte, um einzuschalfen, war es nicht mehr so schlimm und er ging mit runter. Am 20.01.2018 versuchte er es dann mit viel Geduld und Ruhe von Papa und Mama und seiner eingeschalteten Wassersäule erneut und nach knapp einer Stunde war er ruhig und friedlich am schlafen 🙂 ♥ Er war dann auch am Folgetag sichtlich stolz auf sich, weil er es geschafft hatte in seinem Zimer ein- und duchzuschlafen – und Papa und Mama erst ♥.

Ein Brief für Dich – was ich an dir liebe und was ich Dir für die Zukunft wünsche

Dieser Blogbeitrag ist für unseren Wirbelwind, dem ich damit gerne sagen möchte was für ein liebenswerter junger Mann er schon ist und was ich ihm gerne mit auf den Weg geben möchte, wobei all diese Gedanken auch die meines Mannes sind.

Ich würde mich freuen, wenn sich Leser dieses Blogs an der Idee beteiligen würden und hier oder auf meiner Facebookchronik ihre „Briefe für Dich“ verlinken würden – gerne auch von Omas, Opa, Tanten, Onkeln, Schwestern und Brüder der Kinder ;-).

 

Unser süßer Schatz Du  bist ein wundervoller, liebenswerter kleiner junger Mann, der mir eine Welt gezeigt hat, die ich vergessen hatte, durch den ich wieder achtsamer, kreativer und in vielen Bereichen des Alltags aufmerksamer geworden bin und ich danke Dir dafür, aber das sind nur ein paar der Dinge, die ich so sehr an Dir liebe.

Du bist so wahnsinnig charakter- und willensstark und weist schon ganz genau was Du gerne magst und was eben nicht, hast schon Interessen und Leidenschaften und zeigst auch deutlich, was Du magst oder lieber nicht machen möchtest und  gleiches gilt auch für die Menschen, mit denen Du zu tun hast. Du weißt genau wer Dir gut tut, mit wem Du Dich gerne umgibst und wen Du lieber meidest. Du hast keine Angst, Gefühle zu zeigen. Die ganze Bandbreite. Wut, Ärger, Verzweiflung, Freude, Stolz, Liebe. Alles da und alles ungefiltert. Und dabei bist Du dennoch auch sehr emphatisch, manchmal so intensiv, dass diese Gefühle zu deinen eigenen werden, wenn jemand sehr traurig ist etwa macht Dir das sehr zu schaffen und Du möchtest diesen Menschen, auch wenn Du ihn nicht kennst, trösten. Dir ist aber auch Gerechtigkeit sehr wichtig und wenn Du den Eindruck hast, dass sich jemand nicht alleine zur Wehr setzten kannst, setzt Du Dich für diesen Menschen ein und versuchst ihn zu beschützen, selbst dann, wenn das nicht nötig wäre, etwa wenn Papa und Mama streiten. Du wünscht Dir eben auch Harmonie.

Du bist ein fast immer fröhlicher junger Mann, der lebensfroh, lebensbejahend ist, sehr interessiert an seinen Mitmenschen ist, der im Umgang mit seinen Mitmenschen (und auch bei allem anderen) sehr achtsam ist, aber dennoch auch schonungslos ehrlich und damit zwar manchmal aneckt, sich aber nicht verbiegt und sich selber treu ist. Trotzdem bist Du dabei aber auch immer freundlich und möglichst rücksichtsvoll.

Du bist ein liebevoller, kreativer, fantasievoller und aufgeweckter und entdeckungsfreudiger Junge, der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt.

Du bist ein charmanter, uneigennütziger, hilfsbereiter Sonnenschein, der familiär ist und der für die Menschen, die er liebt einsteht und jeden gemeinsamen Moment auskostet, selbst, wenn es mal sehr chaotisch zugeht.

Ich liebe Dich genauso wie Du bist und bin stolz, glücklich und dankbar Deine Mama sein zu dürfen, einen Sohn mit so einem wundervollen Charakter haben zu dürfen und hoffe, dass ich noch ganz lange Teil deines Lebens sein darf.

 

Es gibt aber auch einige Dinge, die ich Dir wünsche und Erfahrungen, die hoffentlich machen darfst, Werte, die Dir hoffentlich wichtig sein werden:

Ich wünsche Dir Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen.
Ich wünsche Dir Hände, die nicht lange überlegen, ob sie helfen und gut sein sollen.
Ich wünsche Dir ein liebendes Herz, von dem Du Dich leiten lässt.
Ich wünsche Dir: Freude, Glück, Zuversicht, Gelassenheit und Demut.
Ich wünsche Dir Menschen die Dich mögen und bejahen und Dir Mut machen; aber auch Menschen, die Dich bestätigen, die Dich anregen, die Dir Vorbild sein können, die Dir weiterhelfen, wenn Du traurig bist und müde und erschöpf
Ich wünsche Dir viele gute Gedanken und ein Herz, das überströmt in Freude und diese Freude weiterschenkt.

 

Folgende Erfahrungen, Werte wünsche ich Dir für Dein Leben:

 

  • Bereue nicht die Zeiten, in denen du traurig bist. Wie sonst weißt du die Zeiten zu schätzen, wenn es dir gut geht?
  • Lass dich von keinem Mensch überzeugen, dass er stark genug sei, dich zu verändern.
  • Entwickle eine Sinneslust, die Welt um dich herum zu sehen.
  • Es ist ok, wenn du nicht den typischen Rollenklischees entsprechen möchtest, aber es ist auch ok, wenn du das willst.
  • Lächle nur, wenn du es auch ernst meinst und lass Dir nicht aufdrängen es auch zu tun, weil es deinem Gegenüber wichtig erscheint. Du musst Dich wohl fühlen!
  • Sei blind im Bezug auf Geschlecht, Rasse, Sexualität und religiöser Überzeugung.
  • Wenn du nicht in Jogginghosen und verkatert mit Ihnen abhängen kannst, sind es keine wirklichen Freunde.
  • Finde Freunde, die dir den Rücken frei halten. Halte auch ihnen den Rücken frei.
  • Nutze nie deine Lage als Ausrede.
  • Entwickle eine Stimme, und verschaffe ihr Gehör.
  • Dein Erfolg ist nicht mein Erfolg. Er gehört ganz allein dir. Aber ich freue mich dennoch gerne mit Dir.
  • Ich fände es toll, wenn du Goethe und Faust liest. Aber wenn du am Ende auf Twilight stehst, ist das auch ok.
  • Denke zumindest darüber nach, Amnesty beizutreten.
  • Wünsche dir was, wenn du eine Wimper verlierst.
  • Sei grenzenlos leidenschaftlich. Sei so leidenschaftlich, dass dich die Leute für ein bisschen verrückt halten. Denn: „Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.“ (Zitat von Astrid Lindgren)
  • Verbiege dich nicht bis zur Unkenntlichkeit
  • Mach dich nicht klein. Gehe mit erhobenem Kopf.
  • Lass dir von niemandem sagen, das sei nur eine Phase, wenn du etwas anderes glaubst.
  • Deine Sexualität bestimmt nicht, ob du moralisch bist.
  • Dein Wert kommt nicht von deinem Aussehen, deinem Alter oder deiner Größe.
  • Lerne jemanden kennen, der dich so sehr zum Lachen bringt, dass du dir in die Hose machst.
  • Manchmal wird es überbewertet, niveauvoll zu sein.
  • Glaub‘ an Magie.
  • Sei schonungslos ehrlich. Die schmerzhafte Wahrheit ist immer leichter als eine schmutzige Lüge.
  • Lass es nicht zu, dass jemand dich herumschubst. Denk daran, dass du so viel wert bist, wie du dir selbst wert bist.
  • Denke daran, dass nicht jeder so denkt wie du.
  • Schreib eine Liste mit Dingen, die du in deinem Leben tun willst.
  • Macht eine Liste mit schönen Dingen, die du schon getan hast.
  • Sag‘ immer „Ich liebe dich“ bevor du weggehst.
  • Lache oft.
  • Wenn du einen guten Moment erlebst, sauge ihn auf.
  • Lass dich nie durch Angst von etwas abhalten.

(Anmerkung: Bis hier sind diese Gedanken von einer lieben Freundin, Anke N., die diese Gedanken für ihre Tochter aufgeschrieben hat, übernommen, zum Teil leicht verändert  – 101 Dinge, die R. über das Leben lernen soll“, weil ich mir diese auch für unseren Wirbelwind wünsche)

  • Lasse alle deine Gefühle zu – verdränge sie nicht, denn jedes Gefühl ist wichtig und lässt den Charakter wachsen
  • Sei offen für andere Kulturen – bereise die Welt.
  • Schaffe Dir Orte der Ruhe, die Dir in schlechten Zeiten Kraft geben
  • Sei dankbar für jede Erfahrung, die Du machen darfst – jede davon prägt Dich und macht Dich zu dem Menschen der Du bist.
  • Sieh niemals weg, wenn einem anderen Lebewesen Leid zugefügt wird – steh für andere ein.
  • Lass Dir niemals nehmen auch mal albern/kindisch zu sein
  • Auch wenn Du mal viel zu tun hast, viel Verantwortung trägst, achte immer auch auf Dich – schaffe Dir Auszeiten, denn diese sind wichtig!
  • Träume groß und bewahre Dir diese Träume.
  • Lass Dir niemals – auch nicht von Papa oder Mama einreden – Du könntest etwas nicht erreichen.

Vor allem wünsche ich Dir aber auch eines insbesondere:

Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“ (Zitat von Astrid Lindgren)

S. Stolzenberg

 

 

 

Sascha Stracks

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