Zwischen Klugscheißern und unterdrückten Gefühlen

Ja manches mal möchte man in Gedanken …… tut es dann aber doch nicht, sondern schluckt seine Verärgerung, eine Enttäuschung einfach nur runter…

Herzensangelegenheit.

Liebe Eltern von behinderten Kindern, welcher Spruch bringt euch so richtig zur Weißglut?

Oftmals gibt es Aussagen, die man schon 100 Mal gehört hat und je nachdem wie die aktuelle Tagesform ist, stört es einen, kontert man oder lächelt nur in sich hinein und denkt sich „du dummes A……“

Es ergab sich letztens folgende Situation: Ich hole meinen Sohn aus der Kita ab. Dieser läuft ja mittlerweile ziemlich sicher an beiden Händen gehalten, okay, wir bewegen uns langsam aber wir kommen an und das aus völliger Eigenmotivation heraus. Jedenfalls ziehe ich ihn an und wir laufen über den Gang in der Kita um die Abholzeit einzutragen. In dem Moment kommt eine Mama um ihren Sohn ebenfalls abzuholen. Ich „kenne“ sie schon lange. Gemeinsam besuchten wir den anfänglichen Krabbelkurs, den ich dann irgendwann nicht mehr weiterführen wollte, da mich die tollen fitten Kinder deprimierten während mein Sohn lag wie er lag…

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Published in: on 5. Dezember 2016 at 00:40  Schreibe einen Kommentar  

„Mein Kind ist Autist“-T-Shirts

butterblumenland

Ich wollte meine Meinung zu diesen „ach wie niedlichen“ Autismus-T-Shirts schon länger mal kundtun. Ein aktueller Anlass hat mich wieder daran erinnert.

Um was geht es? Es gibt Online-Shops, die Kleidungsstücke verkaufen, auf denen „lustige“ Sprüche prangen, die Kinder gegenüber allen anderen Menschen als Autist outen. Sowas wie „Ich bin nicht unerzogen, ich bin Autist“ oder „Ich bin Autist, was ist deine Superkraft?“. Und es gibt Eltern, die sowas total toll finden und für ihre Kinder kaufen.

Ich finde das extrem gruselig. Immerhin werden damit Kinder zwangsgeoutet gegenüber allen möglichen Menschen. Kinder, die meist selbst noch gar nicht lesen können, was da auf ihrem Shirt steht. Und auch keinerlei Mitspracherecht haben, ob sie überhaupt geoutet werden wollen. Oder die Folgen eines Totaloutings nicht einschätzen können. Will ich wirklich, dass in der ganzen Stadt bekannt ist, dass mein Kind Autist ist? Bei allen Eltern und Lehrern an der Schule und im Kindergarten…

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Published in: on 3. November 2016 at 20:53  Comments (1)  

Impfgegner, hört auf mein Kind zu missbrauchen!

butterblumenland

Ja, ich meine euch. Euch, die ihr großkotzig immer wieder behauptet, dass Impfungen Autismus auslösen würden. Trotz aller Widerlegungen, trotz aller Erklärungen und trotz aller Bitten, endlich mit dieser behindertenfeindlichen Panikmache aufzuhören. Selbst eine von euch Impfgegnern bezahlte Studie ergab, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gibt.

Ihr haltet weiter unbelehrbar und ignorant daran fest. Ihr macht damit gerne anderen Menschen Angst, damit sie eurer Ideologie folgen.

Ihr missbraucht damit mein Kind. Ein unschuldiges Kind. Für eure Propaganda. Die nur eins zeigt: Dass ihr selbst es seid, die behinderte Menschen nicht akzeptieren können. Ihr habt so wenig Ahnung von Autismus (nämlich gar keine!), aber so viel Angst davor, ein autistisches Kind zu haben, dass ihr tatsächlich lieber den Tod eures geliebten Kindes und weiterer unschuldiger Menschen in Kauf nehmt? Ihr seid menschenverachtend und dumm. Ihr nehmt lieber wieder tödliche Epidemien in Kauf, weil ihr Angst davor habt, dass euer…

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Published in: on 21. September 2016 at 09:08  Schreibe einen Kommentar  

Schade…

Das Thema dieses Blogs ist das elterliche Engagement in der Schule.

Wie jedes Jahr gab es auch diese Jahr wieder wenige Wochen nach dem Ende der Sommerferien die erste Schulpflegschaftssitzung des Schuljahres, zu der alle Eltern der Schule herzlich eingeladen, wobei anzumerken ist, dass der Zeitrahmen 19 Uhr bis 21 Uhr, wenn man nicht gewählt wird, ansonsten bis ca. 21.30 Uhr natürlich etwas ungünstig liegt. Dieses Jahr waren von unserer Klasse fast alle Eltern anwesend, bei vielen anderen Eltern, die noch im Vorjahr da waren, stellte ich aber fest, dass diese nicht gekommen waren, wie auch einige andere Eltern, die ich von der Schule kenne. Und wie jedes Jahr wollte natürlich erst mal niemand Klassenpflegschaftsvorsitzender und/oder dessen Vertreter werden (ich wurde die Vertretung), obwohl das eigentlich „nur“ bedeutet ein- bis dreimal im Jahr (im Durchschnitt) an einem Abend in die Schule zu fahren, um verschieden Themen zu besprechen.

Ein Amt das keiner haben möchte, aber jeder hat Ansprüche an die Schule, die Lehrer, die Gestaltung des Unterrichts, das Essen der Kinder,… und das wird dann nur weiter getragen, obwohl gerade ein solcher Posten die beste Möglichkeit bietet sich aktiv einzubringen, Lösungen zu finden, Kritik und Lob anzubringen, Themen für Elternabende zu besprechen. Und trotzdem sind es oft die Personen, die schon mal gewählt wurden, die man im nächsten Jahr wieder sieht – fast genau so stellt es sich auch dieses Jahr wieder dar. Und dennoch wollen viele Eltern vieles ändern, sich aber nicht einbringen. Warum? Weil man öfter mal zur Schule fahren „muss“ oder weil man an dem ersten Abend etwas länger in der Schule verbringt? Beantworten konnte mir die Frage noch keiner.

Ich hatte für mich bereits im Vorfeld des Abends entscheiden, dass es zwar für mich an sich ok wäre gewählt zu werden, ich aber nicht bei jeder Sitzung in der Schule anwesend sein könnte, weil ich einfach kein Auto habe und damit schlecht zur Schule (zwei Orte weiter) abends hin kommen kann. Ich wurde Vertreterin und unsere Klassenpflegschaftsvorsitzende, die letztes Jahr meine Vertretung war, fährt, wie auch letztes Jahr schon, zu diesen Terminen, informiert mich was da besprochen wurde und alles an Schriftstücken für die Klasse, die Lehrer,.. formuliere ich.

Damit haben wir aber auch die Chance und die Möglichkeit aktiv etwas zu ändern (als wäre das an der Schule nötig) und diese Möglichkeit haben alle anderen nicht in dem Maße…

Heute war dann aber auch noch das Herbstfest, dass nicht nur zur „Unterhaltung“ der Kinder dient, Dinge zum Kauf anbietet (Herbstdeko unter anderem), sondern auch eine Möglichkeit des Austauschs, des Kontakts darstellt. Hier ist aber die Hilfe der Eltern erforderlich, damit das gelingt und im Gegensatz zum Vorjahr gab es dieses mal nur  vier Stationen zu besetzten. Den Pendeldienst, wo ein Bus von Standort A zur Schule und wieder zurück gefahren wird, ein Grillstand, ein Getränkestand und die Cafeteria, da alles andere von den Lehrern und FSJlern übernommen wird (letztes Jahr waren das deutlich mehr Stationen). Eltern und ältere Schüler, die diese Stationen besetzten könnten (und der Erlös kommt ja den Kindern zugute) gäbe es genug. Und dennoch waren wieder nicht alle Stationen die ganzen vier Stunden voll besetzt. :-(  Ich finde das sehr schade, da es für unsere Kinder ist und eine tolle Möglichkeit zum Kontakt nicht genutzt wird – wann sonst kann zu so vielen anderen Eltern Kontakt haben und sich mal austauschen? Mein Mann und ich haben letztes Jahr bereits eine Stunde am Getränkestand geholfen, gemerkt wie viel Spaß das macht und wie viele interessante Kontakte man knüpfen kann und deswegen haben wir dieses Jahr die ganzen vier Stunden am Getränkestand geholfen – in der letzten Stunde mit einem Vater einer Klassenkameradin unseres Schatzes und dessen Kindern – die das übrigens ganz super gemacht haben – und es war zwar auch anstrengend und ging vor allem auch in die Waden so lange zu stehen, aber es hat auch viel Spaß gemacht und wir haben wieder tolle Gespräche führen dürfen.

Ich würde mir wünschen, dass Eltern die so hohe Anforderungen an eine Schule setzten sich dann auch mal bereit erklären würden sich etwas mehr einzubringen. Man muss ja nicht direkt alles machen, aber mal hier und da ein bißchen sollte schon machbar sein, besonders dann wenn man sehr zufrieden mit der Schule ist (wie es an unserer bei den meisten Eltern der Fall ist)….

© S.Stolzenberg

Published in: on 17. September 2016 at 23:26  Comments (2)  

Sollte eine Schulbegleitung strafen………

Auch von mir würde die Antwort nein lauten

Autismus - Keep calm and carry on

mein erster Reflex war „nicht mitlesen und nicht mitdiskutieren“, ich hab dann aber meiner Neugier nachgegeben.

Und hab auch meine Meinung vertreten

und genau SO sehe ich das.

Was dieses Kind genau hat (ADHS, Autismus oder was anderes) weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass jemand, der sich nur um dieses eine Kind kümmern soll, genau schauen muss, warum das Kind auf was reagiert.

Je nach Alter und Aufnahmefähigkeit kann dann die Situation besprochen werden. Oder Situationen verhindert werden. Oder es können soziale Situationen durch Übersetzung dessen, was die anderen machen oder sagen, erklärt werden.

Es ist ein langwieriger Prozess zu…

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Published in: on 15. September 2016 at 23:02  Schreibe einen Kommentar  

Es ist nur Autismus II – bleiben Sie ruhig

Autismus - Keep calm and carry on

Es wird viel darüber gestritten, was für Kinder besser ist. Ob es nun die Diagnose im Kleinkindalter ist oder erst als Jugendlicher oder man es besser ganz vermeidet dem Kind einen „Stempel“ aufzudrücken.

Generell ist der Weg der Diagnostik sehr langwierig, zeitraubend und nervenaufreibend. Also nichts, was man „mal eben“ nebenher machen würde.

Ich bin dafür, dass eine Diagnose so früh als möglich gestellt wird. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Eltern dann nicht mit der Diagnose „einfach so“ nach Hause geschickt werden, sondern unterstützt werden. Aber niemals unter dem Gesichtspunkt, dass das Kind mit hoch manipulativen Therapien zum „Nicht“Autisten gedrillt wird (was übrigens gar nicht möglich ist!). Es geht darum, dass das Kind früh merkt „Ich bin anders, aber nicht falsch – ich werde so angenommen wie ich bin“.

Dies ist, ob der tief verankerten Klischees in der Gesellschaft zu Autismus, zwingend notwendig. Denn, es ist egal…

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Published in: on 3. September 2016 at 00:46  Schreibe einen Kommentar  

Es ist nur Autismus – kein Weltuntergang!

Autismus - Keep calm and carry on

Da hat man nun nach einer langen Odyssee endlich ein Diagnoseschreiben in der Hand.
Da steht „ihr Kind hat Autismus“.

Und nun?

Die wichtigste Lektion, die ich direkt nach der Diagnosestellung erhielt:
„Dein Kind hat sich durch die Diagnose nicht verändert. Es ist nicht lebensverkürzend erkrankt. Es hat nur Autismus“

Allerdings wartete nun viel Arbeit auf mich, ich musste verstehen lernen.
Ich habe das Internet bemüht. Weil die wenigen Informationen die ich von der Diagnosestelle bekam waren so unklar und unverständlich. Mir wurde ein „Bild“ meines Kindes von Experten gezeichnet was so gar nicht zu der gelebten Realität zu passen schien. Also brauchte ich (möglichst schnell) viel Input. Das war 2010.
Es gab zwar Fachbücher, aber diese schienen ähnliches „Kauderwelsch“ wie die Worte des Arztes zu enthalten. Vor allem erklärten diese Worte mir nicht, was man nun tun konnte, damit wir endlich verstehen konnten, warum alles so anders (als die…

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Published in: on 2. September 2016 at 13:27  Schreibe einen Kommentar  

Verlassen

Absolut lesenswert. Es ist so unfassbar traurig und doch so schön zu lesen, dass dieser Junge jemanden gefunden hat, der für ihn einsteht nachdem er so viel Leid erfahren musste….😥

Heart-Beat(e)

Du bist noch so klein und hast den Krieg schon gesehen,
bist jetzt allein hier bei uns und kannst gar nichts verstehen.
Deine Eltern so fern und deine Angst ist so groß,
dass der endgültige Abschied ist für immer dein Los.

Lebst jetzt seit Monaten schon dort drüben im Heim
mit vielen jungen Männern, dort solltest du nicht sein…
Du glaubst, man hat dich vergessen, dein Herz ist so schwer,
doch einer sieht deinen Schmerz und bringt dich her.

Ein großer Freund in der Not, der genau hinschaut
und selber ein Flüchtling, der dir jetzt diese Brücke baut.
Er erzählt mir von dir, von dem kleinen Jungen der schwieg,
er erzählt, dass du zurück willst in dein Land und diesen Krieg.

Zurück zu deinen Eltern, deine Mama fehlt dir so sehr,
suchst nach Geborgenheit, willst sonst gar nichts mehr.
Du schläfst schon lange nicht mehr in deinem Bett,
lachst nicht…

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Published in: on 31. August 2016 at 00:15  Schreibe einen Kommentar  

Das Ende der Ferienzeit

Übermorgen sind die Ferien vorbei, die bei uns leider etwas anders verliefen, als geplant. Erst mal konnten wir zu Beginn der Ferien nämlich noch keine Ausflüge machen , wie geplant, da unser Wirbelwind, wie ich schon im letzten Beitrag schrieb Fieber bekam und zuletzt konnten wir ein paar Ausflüge nicht machen, weil mein Mann einen Gichtanfall im Fuß hatte und sich somit kaum bewegen konnte. Es gab aber auch Ausflüge, die wir dann einfach mal für später angedacht haben, weil sie mit Bus und Bahn einfach zu lange dauern würden, zu weit weg wären wie etwa das Neandertal Museum in Mettmann…

Das Wunderland in Kalkar haben wir noch nicht gesehen, wollen das aber nachholen, zur Museums Insel Hombroich werden wir vielleicht in den Herbstferien fahren, das Neandertal Museum werden wir sicher mal mit meinem Mann zusammen ansehen und im Westfalenpark waren wir auch nicht, auch, weil ich aktuell einen Infekt habe (😦 ) was wir aber auch nochmal machen werden.

Ein paar andere Ausflüge konnten wir aber noch machen:

Der Vulkanpfad in der Eifel (grüne Route),  bei dem wir uns zum Glück dazu entschieden haben mit dem Auto zu fahren und uns zwei Ziele auszusuchen, da wir nicht alles von der grünen Route an einem Tag geschafft hätten. Irgendwann werden wir da sicher auch nochmal hinfahren und dann noch die anderen Ziele ansehen, aber man muss sehr früh morgens los und sollte ausreichend Essen und Trinken mit nehmen. Wir haben uns dazu entschieden folgende Ziele anzusehen:

den Ettringer Lay, eine ehemalige Abbaustelle von Vulkangestein, wo man auch klettern kann, aber so oder so festes Schuhwerk benötigt. Hier ein paar Eindrücke.

Ettringer Lay (1) Ettringer Lay (8) Ettringer Lay (10) Ettringer Lay (26) Ettringer Lay (41) Ettringer Lay (45) Ettringer Lay (46) Ettringer Lay Schmetterling am Ettringer Lay (7) Schmetterling am Ettringer Lay (8)  Das nächste Ziel des Vulkanpfads war das Mayener Grubenfeld, ebenfalls ein ehemaliges Abbaugebiet, wo auch der Silbersee liegt, ein Museum angebunden ist und man sehen kann was alles aus den Vulkansteinen geschaffen wurde. Zudem kann man zeitweise dort auch Fledermäuse gehen. Auch hier ein paar Eindrücke:

Mayener Grubenfeld (1) Mayener Grubenfeld (7) Mayener Grubenfeld (8) Mayener Grubenfeld (9) Mayener Grubenfeld (25) Mayener Grubenfeld (27) Mayener Grubenfeld (36) Mayener Grubenfeld (51) Mayener Grubenfeld (52) Mayener Grubenfeld (57) Schmetterling am Mayener Grubenfeld Da wir dann aber schon kaum noch Zeit hatten, um noch ein weiteres Ziel anzuschauen, sind wir dann nur noch ein bißchen durch die Stadt Mayen gegangen, in der wir auch ein paar tolle Eindrücke gewinnen konnten:

Mayen (6) Mayen (8) Mayen (13) Mayen (23) Mayen (25) und wir werden sicher mal wieder hin fahren, da es sich sehr lohnt.

 

Ein weiteres Ziel, bei dem ich mir aber gar nicht so sicher war, ob es unseren Wirbelwind überhaupt interessieren würde war der Landschaftspark Duisburg Nord (LaPaDu), indem er sich aber sehr viel hat erklären lassen, viel nachgefragt hat und wir sogar ein Stück auf den Hochofen gingen, obwohl er Angst vor Höhe hat. Hier hin sollte man mit Kindern nur fahren, wenn sie schon ein bißchen verstehen, dass es ein altes Industriegelände ist und sie daran Interesse haben (könnten). Ansonsten dürfte es für Kinder (trotz eines Spielplatzes) doch sehr langweilig sein… Auch hier wieder ein paar Bilder:

im LaPaDu (2) im LaPaDu (3) im LaPaDu (5) im LaPaDu (7) im LaPaDu (9) im LaPaDu (11) im LaPaDu (13) im LaPaDu (15) im LaPaDu (20) im LaPaDu (22) im LaPaDu (24) im LaPaDu (30) im LaPaDu (35) im LaPaDu (38) im LaPaDu (40) im LaPaDu (44) im LaPaDu (57) im LaPaDu (60)

Dann waren wir noch im Tierpark und Fossilium Bochum, dass zwar sehr schön ist, sich für uns aber bei der Anreise nur dann erneut lohnen würde, wenn wir das mit einem Besuch im nahegelegenen Planetarium verbinden würden. Trotzdem hatten wir viel Spaß und sind dafür dann einfach noch ein bißchen durch den Stadtpark nahe des Tierparks gegangen. Vom Tierpark gibt es aber auch ein paar sehr schöne Bilder:

Affe im Tierpark Bochum (3) Agame im Tierpark Bochum (2) Chamäleon im Tierpark Bochum (2) Fische im Tierpark Bochum (1) im Tierpark Bochum (2) im Tierpark Bochum (10) im Tierpark Bochum (12) im Tierpark Bochum (13) im Tierpark Bochum (14) im Tierpark Bochum Krokodile im Tierpark Bochum Leguan im Tierpark Bochum (1) Präriehund im Tierpark Bochum (3) Waran im Tierpark Bochum (1) Besonders gefallen hat mir in diesem Tierpark, dass man nicht nur Tiere beobachten und Fossilien bestaunen kann, sondern es auch einige Informationen gibt und ein sehr schöner Spielplatz existiert, der schon für die kleinsten geeignet ist.

Und dann waren wir nach längerer Zeit auch mal wieder im Zoom in Gelsenkirchen, wo wir das Glück hatten, dass diesmal die Flughunde im Asienbereich auch mal geflogen sind. Auch hier ein paar sehr schöne Tierbilder:

Affen im Zoom (2) Affen im Zoom (8) Erdmännchen im Zoom (5) Flughund im Zoom (5) Hyäne im Zoom (2) Lemur im Zoom (6) Löwe im Zoom (1) roter Panda im Zoom (2) Schneeeule im Zoom (1) Tiger im Zoom (4) Vogel im Zoom (2) Zoom (2)

Und dann waren wir noch in der näherem Umgebung unterwegs, Junior war auch mal einen Tag bei seinen Großeltern, wir sind zum bunten Garten in Mönchengladbach gefahren und waren auch schwimmen.

Und trotzdem sind unser Wirbelwind und ich bei all den schönen Ausflügen, die wir gemacht haben und der schönen Zeit, die wir zusammen verbringen durften froh, dass übermorgen die Schule wieder anfängt (bei mir auch mit dem Wissen, dass es gar nicht so lange bis zu den nächsten Ferien ist). Unser Wildfang ist froh darüber, weil er zu hause leider kaum Kontakt zu anderen Kindern hat und wäre froh, wenn das mehr der Fall sein würde, weshalb wir sicher auch den ein oder anderen Bekannten mit Kindern öfter mal auch am Wochenende besuchen werden… er vermisst seine Klassenkameraden, die er auch als seine Freunde betrachtet und Papa und Mama können nun mal, egal wie sehr wir uns anstrengen, nicht den geregelten Tagesablauf bieten, den er in der Schule hat und der fehlt ihm auch – er tut ihm gut. Außerdem unternehmen wir ja auch innerhalb der Schulzeit viel mit ihm – dann aber halt „nur“ an den Wochenenden oder an schulfreien Tagen. Und ich bin froh, weil ich dann zwar immer noch öfter mal einen Ausflug mit meinen Schätzen unternehmen kann, diese aber nicht mehr jeden zweiten Tag von unserem kleinen Wirbelwind eingefordert werden. Zudem habe ich dann auch wieder mehr Zeit für andere Hobbys und unerledigte Dinge, die ich noch machen wollte, die ich innerhalb der Ferien vernachlässigt habe.

Aber: In der ersten Woche wird es dennoch wieder eine Umstellung sein, wenn unser Wildfang nicht mehr den ganzen Tag zu Hause (oder höchstens mal bei Oma und Opa oder dem FUD) ist und es vormittags (sobald mein Mann wieder arbeiten kann) ruhig sein wird… die ersten Tage sicher zu ruhig.

Es ist eben so: Wenn wir unsere Kids permanent um uns haben, sind wir auch mal über eine Auszeit froh und wenn wir diese haben, ist es erst mal merkwürdig, schwer diese anzunehmen und zu genießen😀.

In diesem Sinne allen einen guten Start ins neue Schuljahr und ganz viel Spaß.

© S. Stolzenberg

 

 

„Also ich könnte das ja nicht“

butterblumenland

…sagst du zu mir und ich stöhne innerlich auf. Tausend Gedanken rasen durch meinen Kopf. Was genau könntest du nicht? Ein Kind wie meinen Sohn lieben? Nachts aufstehen und Jagd auf die Fliege machen, die ihn aufgeweckt und durch ihr Summen panisch gemacht hat? Deinen Tagesablauf durchstrukturieren? Dich mit Behörden, Lehrern und Krankenkassen streiten? Einem Grundschüler noch den Po abwischen? Regelmäßig Gespräche mit Therapeuten und Ärzten führen? Dich gegen Diskriminierung wehren?

Ich glaube schon, dass du all dies könntest. Wenn es um dein Kind, deinen geliebten Menschen ginge. Du vermittelst mir durch diesen Satz aber unausgesprochen, dass du mein Kind nur als Belastung siehst.

Ich weiß, du meinst es nicht so. Eigentlich soll deine Aussage sowas wie ein Kompliment darstellen. Es ist nur eine Floskel. Du willst deine Bewunderung ausdrücken.

Deswegen sage ich auch nicht laut, was mir durch den Kopf geht sondern denke es nur. Aber es versetzt mir trotzdem…

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Published in: on 12. August 2016 at 00:53  Schreibe einen Kommentar  
sophiesanderswelt

Mutter sein und Frau bleiben mit behindertem Kind

jutimablog

Das Leben eines Kindes der 80er. Meine Gedanken, meine Lieblingsmusik, meine Fotos und anderes. Willkommen :)

Herzensangelegenheit.

Eine Mutter liebt am stärksten ihr schwächstes Kind (schwedisches Sprichwort)

diaphanoskopie

...im Gegenlicht der Wirklichkeit.

Kind und Studium

Zwischen alltäglichem Wahnsinn und Freuden

erzaehlmirnix

[hier bitte kreative Beschreibung einfügen]

wheelymum

Eltern mit Behinderung und chronischer Krankheit meets Familienleben

maria ante portas

Inklusionsblog

kiki blacks blog

Mein Leben, mein Chaos, meine Familie und ich

Leben mit Autismus & einem halben Herzen

Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. (Oscar Wilde)

Hochsensibel und Multipassioniert

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer. Antoine de Saint-Exupéry

Autland Nürnberg

von und für Autisten

Andersfamilie

Huch, ich dachte immer DIE wären anders

dasfotobus

gedankenparkplatz || Mensch mit Meer

Blogger ASpekte

Menschen im Autismus-Spektrum haben sich zusammengeschlossen, um aus ihrer Sicht die Welt zu beschreiben. Alle Bloginhalte von "Blogger ASpekte" sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne schriftliche Genehmigung der jeweiligen Autoren nicht kopiert und veröffentlicht werden.

meerigelstern

mit Schneeflocken fliegen - die Welt anders erleben, autistische Lebensformen berichten aus der Chaoswelt und von Gemeinsamlebenstipps

laviolaine.com

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Anders als die anderen - Lohengrins Blog

Verdacht auf Autistische Spektrumsstörung

Papa b(l)oggt

Das etwas andere Papablog

Gedankencocktails

Eine Autistin zwischen den Welten

melli´s kleines nähkästchen

wilkommen in meiner Sicht der Dinge

autzeit

Irgendwo im Universum bin ich falsch abgebogen.

Charly's Welt

oder wie ich sie sehe ...

butterblumenland

Familienleben mit Autismus

mehrblickblog.wordpress.com/

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Autismus aus Sicht eines Autisten

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ein Ziel - viele Kämpfe_r_innen

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Das seltsame Verhalten neurotypischer Menschen, versuchsweise beschrieben von einem Neurotypischen.

DenkenderTraum

Autismus, Aspie, Ich

innerwelt

Ich bin Asperger Autistin und hier sollen meine Gedanken Platz finden.

altonabloggt

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...heute bin ich anders...

Ich bin Autistin - Asperger-Syndrom bei Frauen

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